Solidarisch feiern im neuen Jahr
Samstag, den 12.1. Libelle-Soli-Konzi im Zoro
Der neue Kalender kann eingeweiht werden: am 12.01.08 findet im Zoro, Bornaische Straße 54HH ein Soli-Konzert für die Libelle statt
- Lord Lillebror (Grober Unfug aus Leipzig)
- E-Egal (Randgruppenrock aus Braunschweig)
- b*c*m* (girl-synthie-pop mit miederatmosphäre aus leipzig)
- Koexistenz (Grindcore aus Leipzig)
- Nicht der Rede Wert (punkrock aus Berlin)
- Exzellenz HipHop (Raps chi laut aus Leipzig)
Veranstaltung: Rechtsstaatsreformen in Deutschland
Am 10.01.2008 wollen wir ab 19:00 Uhr mit jimmy boyle Berlin/ junge linke diskutieren, was es mit dem Umbau des Rechtsstaates im Zuges des “Kriegs gegen den Terror” auf sich hat und warum es ein Pech ist, Bürger einer erfolgreichen Weltmacht zu sein.
Rechtsstaatsreformen in Deutschland
Vom Pech, Bürger einer erfolgreichen Weltmacht zu sein
Seit Sommer 2007 erinnerte Innenminister Wolfgang Schäuble oft daran, dass „wir“ eigentlich nicht ruhig schlafen können. Terroristen bedrohen „uns“ in U-Bahnen, in Flugzeugen, ja eigentlich überall. Den ganzen Beitrag lesen
vokü am sa 29.12.07 was gibt es??? >>>
es wird mal wieder bunt und kulturell :-)
und zwar “afrikanische” art = fofu
thailändische art = erdnusssoße, mal schauen: für die, die es nicht mögen etwas anderes
natürlich salat und tofu
wir freuen uns natürlich auf alle, diesmal speziell auch auf alle friedlichen radfahrer, und diejenigen, die an ihre umwelt denken :0)
Reihe: “Entwicklungen im 21.Jahrhundert”
Konflikte Projekte Selbstorganisation in Mittelamerika und China - Veranstaltungsreihe vom 26.11. bis 17.12.
Das libertäre Kultur- und Kommunikationszentrum Libelle ist im November und Dezember einer von drei Veranstaltungsorten der Reihe „Entwicklungen im 21. Jahrhundert- Konflikte- Projekte- Selbstorganisation“ des PLAQUE e.V..
Die Veranstaltungsreihe gibt Einblick in aktuelle Entwicklungen unterschiedlicher Trikontländer. Neben der kritischen Betrachtung von großen „Entwicklungsprojekten“ wie dem Bau von Staudämmen und der Förderung der industriellen Garnelenzucht, wird in den Veranstaltungen die Menschenrechtssituation in verschiedene Trikontländern dargestellt.
Außerdem berichtet die Inforeihe von gelungen Projekten in denen Menschen sich selbst organisieren und eine partnerschafliche Zusammenarbeit zwischen Organisationen aus reichen und armen Staaten verwirklicht wurde.
Der Aufstand der Würde
Die zapatistische Bewegung in Chiapas/Mexiko
Dokumentarfilm, BRD/México 2007
Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.
Montag, 17.12. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16
Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung “Ya Basta!” (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas - die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten - bewaffnet gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte. Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturen auf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage. Die Zapatistas riefen bereits 1996 zur Bildung einer “Internationalen der Hoffnung” auf, um gemeinsam mit anderen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. 2005 starteten sie mit der “Anderen Kampagne” ihre neueste Initiative, die eine neue Verfassung für Mexiko und die Stärkung des globalen Widerstandes gegen den Neoliberalismus durchsetzen soll. Ziel der Zapatistas ist eine basisdemokratische Gesellschaftsordnung. Das Filmteam besuchte mehrere zapatistische Gemeinden und sprach vor allem mit den Menschen der Basis. Die Dokumentation bietet eine Einführung in das Thema, anschauliche Einblicke in selbstverwaltete Gesundheits-, Bildungs- Landwirtschafts- und Kollektivprojekte, das Politikverständnis und die internationale Bedeutung der Bewegung.
Die letzte Woche vor …
… dem Weihnachts-Sylvester-Showdown 2007
- Di. 18.12. 19:00 Jahresendglühweinkneipe in der Libelle!
- Do. 20.12. 19:00 selbst übersetzter und synchronisierter Dokumentarfilm “Attentat auf Russland” (43Min.)
Zum Inhalt: Herbst des Jahres 1999 - eine Welle blutiger Explosionen überzieht die russischen Städte - diese Sache soll nach Willen der heutigen Kreml-machthaber 75 Jahre geheim bleiben. - Projekt “Raritäten” - Übersetzen und Selbstvertonen
Kämpfe im Wirtschaftswunder
Sozialer Umbruch und proletarische Kämpfe in China
Referentin: Eine Redakteurin der Netzzeitung Welt in Umwaelzung
Freitag, 14.12. 19:00 Uhr, Libertäres Kultur- und Kommunikationszentrum Libelle (Kolonnadenstr. 19)
China erlebt seit Anfang der 80er Jahre ein beispielloses Wirtschaftswachstum. Es gilt daher (zusammen mit Indien) als großer Hoffnungsträger erfolgreicher Kapitalverwertung. Die Situation kann man so zusammenfassen: eine Gesellschaft im Umbruch mit rasant zunehmender Ungleichheit. Das Wohlstandsgefälle wird größer, und zwar zwischen Stadt und Land, zwischen Küstenprovinzen und Inland, zwischen Gebildeten und Ungebildeten, zwischen Gewinnern und Verlierern der Wirtschaftreformen. Soziale Unruhen sind allgemein verbreitet und die Leute greifen sehr schnell zu kollektiven Aktionen. Demonstrationen, Streiks, Riots, Blockaden sind bei von Privatsierung betroffenen Staatsarbeitern, um ihren Boden betrogenen Bauern, von Entwohnung bedrohten Mietern beliebte Mittel des Protestes. Zudem haben auch die Hauptakteure des chinesischen Wirtschaftswunders, die in den Weltmarktfabriken arbeitende neue Arbeiterklasse, Ansprüche auf eine Verbesserung ihrer Lage angemeldet. Die Referentin wird den Schattenseiten des Wirtschaftswachstums in China nachgehen.

Um unsere Rechte zu verteidigen!
Hintergrund und Entwicklung des Aufstandes in Oaxaca 2006
Vortrag mit Eberhart Raithelhuber und Carolin Kollewe von promovio e.V.
Dienstag, 11. 12. 19:00 Uhr, Libertäres Kultur- und Kommunikationszentrum Libelle (Kolonnadenstr. 19)
Vor einem Jahr hielt ein Volksaufstand den süd-mexikanischen Bundesstaat über mehrere Monate in Atem. Nach der gewaltsamen Unterdrückung der basisdemokratischen Bewegung und ihrer überwiegend friedlichen Aktionsformen sitzt der despotische Gouverneur jedoch bis heute fest im Sattel. Was sind die strukturellen Ursachen, die zu den Protesten von Gewerkschaften, indigenen Organisationen und der Zivilgesellschaft geführt haben? Welche Zukunftsperspektiven gibt es für die Gewährleistung von Menschenrechten und Demokratie in Oaxaca? Dass es eine gibt, zeigt die indianischen Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte in Oaxaca – OIDHO –, über deren Arbeit ebenfalls berichtet wird.
Der Kleiderhaken
Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie
Mit Einleitungsvortrag und anschließendem Produzentengespräch
Dokumentarfilm BRD/Honduras 2006
Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.
Montag, 10.12. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16
Die Textil- und Bekleidungsindustrie in Deutschland ist seit Jahren von Arbeitsplatzabbau und Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer geprägt. Beschleunigt wurde diese weltweite Entwicklung durch internationale Freihandelsabkommen. Gegenwärtig ist es weitaus billiger, die verschiedenen Produktionsschritte über den gesamten Globus zu verteilen als kundennah herzustellen. 90% unserer Kleidung werden mittlerweile in Niedriglohnfabriken, auch Maquiladoras genannt, hergestellt.
Auswirkungen von steuer- und zollbefreiten Industriezonen im Trikont sind Kürzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen und zunehmende Verarmung in den jeweiligen Ländern. Weltweit kritisieren Organisationen die miserablen Arbeitsbedingungen in den Fabriken.
Im Mittelpunkt des Films steht die Stadt San Pedro Sula in Honduras. Sie gilt als die Maquiladora-Metropole in Mittelamerika. Primär produzieren die Fabriken Kleidungsstücke für den nordamerikanischen und europäischen Markt. Niedrige Löhne, fristlose Kündigungen, (sexuelle) Übergriffe und Gewerkschaftsverbot gehören zum Alltag dieses Wirtschaftszweiges. Die eingesetzten Chemikalien zerstören nicht nur die Umwelt, sie reichern sich auch in der Kleidung an und gefährden die Gesundheit von ArbeiterInnen und KonsumentInnen.
“Fiese Tricks von Polizei und Justiz”
Die witzig-spannende Ton-Bilder-Schau zum Machtmissbrauch in Robe und Uniform
Achtung! Die im Dezember-Infoflyer der Libelle für den 16.12. um 20 Uhr angekündigte Veranstaltung, findet bereits um 16 Uhr in der Infobude G16, Gießerstraße 16 statt. Pünktlicher Beginn mit dem Vorfilm “Berufsrevolutionäre” (17 Min).
