Feierabend! #29 – noch zu haben!
Die Nummer 30 steht vor der Tür! Doch noch sind die letzten Restposten der informativen wie immer vielfältig überquillenden Prä-Jubiläums-Ausgabe (wenn man Zahlen soviel beimessen möchte) des libertären Heftes aus Leipzig zu haben… in der Libelle und vielen anderen Orten in Leipzig. Den ganzen Beitrag lesen
23.6.: Sam, die IWW und Anarcho-Syndikalismus in den USA
Vortrag über den Anarchosyndikalisten und IWW-Aktivisten Sam Dolgoff und Gewerkschaftsarbeit in den 30er Jahren in den USA
Sam Dolgoff kam 1905 als Kind in die USA. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen im jüdischen Viertel der New Yorker Lower-East-Side auf. Schon als Kind zur Lohnarbeit
gezwungen, entwickelte er sich zum Rebellen. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr bis zum Tod mit 88 Jahren, war er Anarchist und Aktivist der syndikalistischen Gewerkschaft “Industrial Workers of the World” (IWW). Sein Sohn Anatol Dolgoff wird die Lebensgeschichte des Revolutionärs skizzieren und uns gleichzeitig einen Einblick in die Geschichte der freiheitlichen Klassenkämpfe des 20. Jahrhunderts in den USA gewähren. Den ganzen Beitrag lesen
24.6.: Die Linke und der Nahostkonflikt
Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus
Vortrag von Dr. Peter Ullrich (Kulturwissenschaftler/Soziologe) in Kooperation mit dem StuRa der Uni Leipzig
AktivistInnen marschieren mit USA- und Israelfahnen oder treffen sich mit der Hamas, um politische Kooperation auszuloten – das ist das Handlungspektrum deutscher Linker zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wenn es um Israel oder Palästina geht. Nicht selten führt die Konfrontation der beiden Lager zu physischer oder psychischer Gewalt. Was bei beiden Extrempositionen meist auf der Strecke bleibt, ist ein kühler Kopf und eine wahrhaft universalistische Positionierung der Linken, die kein Unrecht als kleineres Übel akzeptiert.
Ab Juni neu: Libelle-Öffnungszeiten
Lange schienen sie schon ausgestorben, die Libelle-Öffnungszeiten. Doch das letzte Orga-Plenum hat entschieden sie wiederauferstehen zu lassen. Nun sind sie wieder zurück. Ab Juni jeden Donnerstag von 15-18 Uhr steht die Libelle zur solidarischen Nutzung bereit.
Zu dieser Zeit kann man, frau und mensch:
- den Öffnungszeitenbetreuern Löcher in den Bauch fragen
- Bestellungen bei der Umtauschini aufgeben
- Café Libertad einkaufen und vor Ort trinken
- Zeitungen kaufen und lesen
- Infomaterial abstauben
- sich in der Bibliothek umschauen
- die Computer nutzen
- sich gemütlich unterhalten, lesen und
- die geheimnisvollen Öffnungszeiten-Specials testen
Also nix wie hin: Schaut mal rein!
