Soko ‚Erwin‘ – Mord an der Erziehungswissenschaft
ein NoBudget-KrimiHorror von Toter-Arm-Productions, 2008/09, 90 min.
Das Grauen geht um an der Uni Leipzig: Auf mysteriöse Art sterben Studis – Spuren gibt es nicht! Der Kriminaldirektor richtet die Sonderkommission „Erwin“ ein. Wird sie den Fall lösen, bevor sie an der
eigenen Inkompetenz verzweifelt? Und was treibt Prof. Engels im Experimentierkeller?
Ein unvergessliches Filmerlebnis in Eurer Libelle, am Montag 12. April um 20:15
20.2. Demo Berlin: Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!
„… und weitere Aktionen während der Berlinale-Zeit
Während Stars und Sternchen sich im Glanze und Glamour der Berlinale feiern lassen, herrschen hinter den Kulissen trübe Zustände. So z.B. im Babylon Mitte, das Teil der Berlinale ist. Dort kämpfen nicht nur Beschäftigte seit einem Jahr für bessere Arbeitsbedingungen, dort geht es sogar um die Gewerkschaftsfreiheit. Die FAU Berlin ruft deshalb zu vielfältigen Aktionen während der Berlinale auf, u.a. einer Demonstration am 20. Februar.
Die FAU Leipzig ist als Mitveranstalterin der Liberterz dort gebunden. Wer in Gemeinschaft nach Berlin fahren möchte, kann sich an die FAU Halle wenden.
Infoveranstaltung zu den Frauenmorden in Oaxaca/Südmexiko
Frauenmorde in Oaxaca, Mexico — Straflosigkeit und Gegenstrategien
Vortrag und Diskussion mit YESICA SÃNCHEZ, Rechtsanwältin und Menschenrechtsverteidigerin aus Oaxaca
Sonntag, 24.01.10, um 16 Uhr (Kaffee und Kuchen) und 18 Uhr (Vortrag)
Nicht nur aus Ciudad Juárez, sondern auch aus anderen Regionen Mexikos dringen Nachrichten über zunehmende Gewalttaten gegen Frauen an die internationale Öffentlichkeit. Oaxaca belegt hier einen traurigen Führungsplatz.
Eines ist dem Phänomen in allen Regionen gemeinsam: dass der Staat auf allen Ebenen, als Strafverfolger, als Gesetzgeber und schließlich in den Gerichtssälen untätig bleibt. Dies ermöglicht Straflosigkeit und sendet ein klares Signal an die Täter: wer einer Frau Gewalt antut, sie gar umbringt, hat keine ernsten Konsequenzen zu befürchten. So werden alle Frauen für minderwertig erklärt und dem Risiko neuer Gewalttaten ausgesetzinfoveranstaltung zu den Frauenmorden in Oaxaca/Südmexikot.
Yesica Sánchez von der Menschenrechtsorganisation Consorcio wird über die Situation der Frauenmorde in Oaxaca, Mexico und über die Bedingungen, die die Gewalt gegen Frauen immer weiter zunehmen lassen, sprechen. Frau Sánchez wird auch über die verschiedenen Strategien der Zivilgesellschaft berichten, die dagegen ankämpft. Sie möchte im Anschluss an ihren Vortrag zur gemeinsamen Diskussion einladen.
Zur Person:
Die feministische Rechtsanwältin Yesica Sánchez Maya ist in Oaxaca geboren. Ihre ersten Erfahrungen als Anwältin machte sie als Vertreterin indigener Völker. Sechs Jahre war sie Präsidentin in Oaxaca von LIMEDH (Mexikanischer Bund für die Menschenrechte). Daneben war sie 2006 auch Mitglied der APPO (Vollversammlung der Völker von Oaxaca), wo sie begann, sich für die Belange von Frauen zu engagieren.
Wegen ihrer Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerin musste sie bereits staatliche Repressionen erleiden, gegen sie liegt ein Haftbefehl vor, der auf haltlosen Anschuldigungen basiert.
Die Informationsrundreise zum Thema Frauenmorde in Oaxaca wird vom Öku-Büro München organisiert. Sie findet statt im Rahmen der Kampagne „Ni una más – Die Frauenmorde in Mexiko stoppen!“, die mit Unterstützung des Diakonischen Werkes durchgeführt wird.
Trotz aller Gegenwart: Theater! Theater! Theater!

Reservierungen für die raren „Das Licht am Ende des Tunnels„-Plätze bitte über: gruppetag@web.de oder kontakt@libelle-leipzig.de
ACHTUNG: Für den Freitag sind bereits alle Plätze vergeben. Aber Samstag und Sonntag wird’s mindestens genauso gut!
Fau Berlin: Verboten Kämpferisch! – Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!
Seit dem 11.12. darf die FAU Berlin sich per einstweiliger Verfügung nicht mehr Gewerkschaft nennen. Das bedeutet de facto ein Verbot dieser kleinen kämpferischen ArbeiterInnenorganisation.
Ausgelöst wurde diese juristische Maßnahme von der Geschäftsführung des Kinos Babylon Mitte, die damit offensichtlich die konsequente Selbstorganisation der Beschäftigten in ihrem Betrieb lahmlegen möchte. Im Babylon ist ein großer Teil der Belegschaft in der FAU organisiert und wird von ihr seit Monaten erfolgreich bei Arbeitskämpfen unterstützt.
Dass das Landgericht so einen starken Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit ohne Gegenanhörung durchwinkt, ist ein Skandal. Es schafft nicht nur einen Präzedenzfall, der jede Form von freier gewerkschaftlicher Organisation unterbinden könnte, sondern ist auch ein Angriff auf das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit.
Dagegen müssen wir alle auf die Straße gehen!
Kommt zahlreich zur Demo!
19.12. – 16 Uhr – Straßburger Straße Ecke Metzer Straße
Hört euch die ganze Geschichte an!
Infoveranstaltung zum Arbeitskampf im Babylon und zum faktischen Gewerkschaftsverbot
18.12. – 19h – im FAU-Lokal – Straßburger Str. 38
weitere infos:
– zum faktischen gewerkschaftsverbot: http://www.fau.org/verbot
– zum arbeitskampf im kino Babylon: http://www.prekba.blogsport.de
Arbeitskampf in Berlin: Kino Babylon bleibt skandalös
was bisher geschah: http://prekba.blogsport.de
Trotz der Intervention ver.dis vor über zwei Monaten hat sich die Situation im Kino Babylon Mitte Berlin immer noch nicht verbessert. Im Gegenteil: aktive Beschäftigte sehen sich nun Schikanen ausgesetzt; und der ver.di-Tarifvertrag wird die Babylon-typischen Probleme nicht lösen. Immer deutlicher zeigt sich, dass ver.di der Geschäftsleitung einen Bärendienst leistet, wurden doch die kämpferischen Kräfte durch komplottartige Zustände in die Defensive gedrängt. Es gibt gute Gründe zu behaupten, dass schon längst Feierstimmung herrschen könnte, wenn, ja wenn der Arbeitskampf nicht in voller Fahrt von ver.di unterlaufen worden wäre.
11.10.: Kundgebung gegen Todesstrafe weltweit und Repression im Iran
Wann? am 11.10. um 15 Uhr
Wo? am Kleinen Willy-Brandt-Platz (Nähe Hauptbahnhof) in Leipzig
Aufruf: Am 10.10. ist der weltweite Aktionstag für die Abschaffung der Todesstrafe. 2008 wurden offiziell 2390 Menschen in 25 Ländern hingerichtet und mindestens 8864 Menschen in 52 Ländern zum Tode verurteilt. 93% der Todesurteile wurden in China, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und den USA vollstreckt; auf die Einwohnerzahl bezogen führt Iran diese Statistik an (laut amnesty international: 346 registrierte Hinrichtungen 2008). Seit Jahresbeginn wurden im Iran bereits 294 Menschen hingerichtet.
Sammlung zum Fall Mumia Abu-Jamal
Im Nachgang zur Veranstaltung dokumentieren wir die Sammlung eines/r Anwesenden mit Kritikpunkten am Prozess gegen Mumia Abu-Jamal. Interessierte an Solidaritätsaktionen in Leipzig können die beiden Voküs in der Libelle am 04. und 10. Okt (ab 20 Uhr) als Treffpunkt nutzen. Verschiedene Infomaterialien liegen vor Ort; es gibt jedoch noch keine Orgagruppe – aber vielleicht findet die sich ja unter den Interessierten!
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*Wem der Fall nicht bekannt ist:*
Seit 27 Jahren sitzt der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal als politischer Gefangener im Todestrakt von Pennsylvania (USA). Sein Prozess und sein Urteil 1982 waren ein Muster an Rassismus und Klassenjustiz – der vorsitzende Richter verweigerte ihm das Geld für die Verteidigung und nannte ihn einen Nigger, der Staatsanwalt wählte sich eine Jury, die fast nur aus konservativen Weißen bestand und zeichnete dann vom Angeklagten das Bild eines eiskalten, linksradikalen Killers. Viele seiner Behauptungen lassen sich durch neue Beweise (Fotos vom Tatort, bestochene Zeugen gestehen Falschaussage, etc) widerlegen. In diesem von Rassismus und politischer Repression gekennzeichneten Prozess wurde der völlig chancenlose ehemalige Black Panther Pressesprecher zum Tode verurteilt. Den ganzen Beitrag lesen
Veranstaltung zu Mumia Abu Jamal am 25.09.09.
Fr / 25.09.2009 / 19 Uhr / Libelle
Infotour der Roten Hilfe und dem Berliner FREE MUMIA Bündnis
Für das Leben und die Freiheit von Mumia Abu-Jamal!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Seit 27 Jahren sitzt der afroamerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal als politischer Gefangener im Todestrakt von Pennsylvania (USA). Ihm ist von der Polizei Philadelphias ein Polizistenmord untergeschoben worden. In einem von Rassismus und politischer Repression gekennzeichneten Prozess wurde der völlig chancenlose ehemalige Black Panther Pressesprecher zum Tode verurteilt. 1995 und 1999 konnten bereits unterzeichnete Hinrichtungsbefehle des Gouverneurs durch juristische Einsprüche der Verteidigung im Zusammenwirken mit einer weltweiten Solidaritätsbewegung zu Fall gebracht und Mumias Leben gerettet werden.
2009 ist Mumias Leben erneut bedroht. Justiz und Politik in Pennsylvania wollen ihn umbringen. Den ganzen Beitrag lesen
Bitte Platz nehmen! Gegen den Naziaufmarsch am 17.10. in Leipzig!
Wieder einmal wollen Nazis durch Leipzig marschieren. Alle sind aufgerufen dagegenzuhalten. Das Bündnis „Leipzig nimmt Platz“ hat eine Erklärung für „Wi(e)dersetz“-Aktionen abgegeben:
ERKLÄRUNG DES BÜNDNISSES „17. Oktober“
Bitte nehmen Sie Platz.
Den Neonazi-Aufmarsch am 17.10.09 verhindern!
Wie in den vergangenen Jahren wurde auch für 2009 ein Neonaziaufmarsch in Leipzig angemeldet. Im letzten Jahr waren es in Leipzig 7 Demonstrationen oder Kundgebungen, die von Neonazis angemeldet wurden oder an denen sich Neonazis massiv beteiligten. In diesem Jahr wollen am 17.Oktober Neonazis unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ durch den Osten und das Zentrum Leipzigs marschieren. Wir tolerieren das nicht.


