Ende Mai in der Infobude: Anti-G8 und Antimilitarismus

19.05. 20.00 Uhr: Film in der Infobude: “What Would It Mean To Win?” zu den G8-Protesten in Heiligendamm und der Anti-Globalisierungsbewegung

22.05. 19.30 Uhr in der Infobude: “Kriege gibt es nur, weil es Staaten gibt!” Anarchistischer Antimilitarismus vor 1933 (Vortrag und Diskussion)

Wo? Infobude G16, Gießerstraße 16, 04229 Leipzig, Tram 14 oder Bus 60

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Infoprogramm auf dem Gieszerfest 2008

Do. 24.4. 19 Uhr „Warum starb Oury Jalloh?“ (Film über einen Asylsuchenden, der in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte) - (initiative oury jalloh)

Fr, 25.4. 15 Uhr “Kaffee, Kaffee, Kaffee - das schwarze Gold”: Weltmarkt, Fair Trade und zapatistische Kooperativen (Mehr Infos)

Fr., 25.4. 17 Uhr “Die neue Offensive” Die zapatistischen Autonomiegebiete sind bedroht wie lange nicht mehr. Ein Bericht über die aktuelle Situation in Chiapas. (www.chiapas98.org)

Sa., 26.4. 14 Uhr Die “Initiative Flüchtlingsheim Grünau” stellt sich und ihre Arbeit vor Danachfindet eine Einführung in die Leipziger Flüchtlingsarbeit, insbesondere auf die hiesigen Heime bezogen statt. Dazu gibt es Informationen zur städtischen Lage der Flüchtlinge, mit anschließender Diskussion.

Sa., 26.4. 18 Uhr “Die großen Streiks”: Buchvorstellung über bedeutende und kämpferische Streiks des 20. Jhds. Mehr Infos und präsentiert von der VAB FAU Leipzig

Allgemeine Infos zum Gieszerfest auf www.gieszerfest.de.vu bzw. www.gieszer16.org

Auswärts-Tipp: Secret Gender of Iran

Montag, 3.3. 20:00 in der Infobude • Gießerstr. 16 • 04229 Leipzig

SECRET GENDER OF IRAN

Lesbisch-schwule Lebensweisen und Transgender im Iran

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Der Aufstand der Würde

Die zapatistische Bewegung in Chiapas/Mexiko

Dokumentarfilm, BRD/México 2007

Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.

Montag, 17.12. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16

Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung “Ya Basta!” (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas - die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten - bewaffnet gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte. Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturen auf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage. Die Zapatistas riefen bereits 1996 zur Bildung einer “Internationalen der Hoffnung” auf, um gemeinsam mit anderen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. 2005 starteten sie mit der “Anderen Kampagne” ihre neueste Initiative, die eine neue Verfassung für Mexiko und die Stärkung des globalen Widerstandes gegen den Neoliberalismus durchsetzen soll. Ziel der Zapatistas ist eine basisdemokratische Gesellschaftsordnung. Das Filmteam besuchte mehrere zapatistische Gemeinden und sprach vor allem mit den Menschen der Basis. Die Dokumentation bietet eine Einführung in das Thema, anschauliche Einblicke in selbstverwaltete Gesundheits-, Bildungs- Landwirtschafts- und Kollektivprojekte, das Politikverständnis und die internationale Bedeutung der Bewegung.

Der Kleiderhaken

Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie

Mit Einleitungsvortrag und anschließendem Produzentengespräch

Dokumentarfilm BRD/Honduras 2006

Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.

Montag, 10.12. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16

Die Textil- und Bekleidungsindustrie in Deutschland ist seit Jahren von Arbeitsplatzabbau und Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer geprägt. Beschleunigt wurde diese weltweite Entwicklung durch internationale Freihandelsabkommen. Gegenwärtig ist es weitaus billiger, die verschiedenen Produktionsschritte über den gesamten Globus zu verteilen als kundennah herzustellen. 90% unserer Kleidung werden mittlerweile in Niedriglohnfabriken, auch Maquiladoras genannt, hergestellt.

Auswirkungen von steuer- und zollbefreiten Industriezonen im Trikont sind Kürzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen und zunehmende Verarmung in den jeweiligen Ländern. Weltweit kritisieren Organisationen die miserablen Arbeitsbedingungen in den Fabriken.

einsatz_von_chemikalien_bei_freshtex.jpgIm Mittelpunkt des Films steht die Stadt San Pedro Sula in Honduras. Sie gilt als die Maquiladora-Metropole in Mittelamerika. Primär produzieren die Fabriken Kleidungsstücke für den nordamerikanischen und europäischen Markt. Niedrige Löhne, fristlose Kündigungen, (sexuelle) Übergriffe und Gewerkschaftsverbot gehören zum Alltag dieses Wirtschaftszweiges. Die eingesetzten Chemikalien zerstören nicht nur die Umwelt, sie reichern sich auch in der Kleidung an und gefährden die Gesundheit von ArbeiterInnen und KonsumentInnen.

“Fiese Tricks von Polizei und Justiz”

Die witzig-spannende Ton-Bilder-Schau zum Machtmissbrauch in Robe und Uniform

Achtung! Die im Dezember-Infoflyer der Libelle für den 16.12. um 20 Uhr angekündigte Veranstaltung, findet bereits um 16 Uhr in der Infobude G16, Gießerstraße 16 statt. Pünktlicher Beginn mit dem Vorfilm “Berufsrevolutionäre” (17 Min).

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Land unter Strom

Staudämme: Millionengewinne auf Kosten von Mensch und Natur

Dokumentarfilm BRD 2006

Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.

Montag, 03.12. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16

Staudämme - Millionengewinne auf Kosten von Mensch und Natur. Gegenwärtig gibt es weltweit über 45.000 große Staudämme. Gerade in den sog. Entwicklungsländern gelten sie weiterhin als Motor für wirtschaftlichen Aufschwung. Dabei sind die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen gravierend. chixoy_staumauer.jpgIn Mittelamerika sind zahlreiche Staudämme geplant und in Konstruktion. Auch dort zählt die Abholzung von Regenwäldern, Vernichtung der Artenvielfalt, Überflutung von Gemeinden und Maya-Ruinen zu den “Begleiterscheinungen” der profitablen Bauwerke. Die ansässige Bevölkerung ist gegen die Konstruktion der Dämme - im Falle des Widerstands droht ihnen gewaltsame Vertreibung und Mord. Der Film dokumentiert vier Staudammprojekte aus Honduras, Guatemala und Mexiko (Babilonia, El Tigre, Chixoy, Usumacinta), stellt die zahlreichen Folgen von der Planung bis zur Inbetriebnahme von Staudämmen vor und zeigt den Widerstand der Menschen gegen Enteignung, Naturzerstörung und staatliche Gesetzesbrüche.

Der Garnelenring

Soziale und ökologische Auswirkungen der industriellen Shrimpszucht in Zentralamerika

Dokumentarfilm BRD 2005

Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.

Montag, 26.11. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16

filmstreifen-garnelenring2.jpgDer globale Supermarkt zerstört Mangrovenwälder, Artenvielfalt und Lebensgrundlagen. In den letzten Jahren haben sich Garnelen von einer teuren Delikatesse zu einem beliebten und erschwinglichen Nahrungsmittel gewandelt. In Deutschland hat jede Person 2003 durchschnittlich 1,4 kg der Tiere verspeist. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, woher die Garnelen kommen und auf wessen Kosten die Tiere produziert und exportiert werden. Wüssten sie es, könnte ihnen glatt der Appetit vergehen.

Die Filmdokumentation zeigt die gravierenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der industriellen Shrimpszucht und berichtet von den Widerständen vor Ort. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung in Honduras und Guatemala. Zudem wird der Einfluss des Verhaltens von Konsumenten und Firmen in Deutschland auf die Shrimpszucht im Trikont dargesetellt. In dem Film kommen Betroffene und Organisationen sowie PolitikerInnen und Unternehmerverbände zu Wort.

Infobude G16 öffnet ihre Pforten!

Am Montag, den 5.11. öffnet zum ersten Mal die Infobude im Projekt G16 in der Gießerstraße 16. Montags und Donnerstags von 15 bis 19 bzw. 20 Uhr sind nun die Infobude-Leute ansprechbar. Die “Infobude” soll schrittweise eingerichtet werden - hier können und sollen Interessierte sich gerne einbringen. Im Vordergrund stehen derzeit vor allem die wöchentlichen Veranstaltungen.

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“Anarchists against the wall”

Die israelische Friedensbewegung und der gewaltfreie Widerstand gegen die Mauer

Mit dem Wiederaufflammen der Konfrontationen im Jahr 2000 (”zweite Intifada”) und der sich verstärkenden Repression der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten und in Israel selbst, entwickelte sich eine gemeinsame israelisch-palästinensische und internationale Solidaritätsbewegung, die sich gegen die Segregations- und Kriegspolitik richtet. Dazu gehören auch die “Anarchists against the wall”.

Samstag, 27.7. 19:00, Libelle, Kolonnadenstr.19 mit den ReferentInnen: Yossi von “Anarchists against the wall” und Julia vom ISM (International Solidarity Movement)

Weitere Veranstaltung: Sonntag 28.10. 18 uhr im Projekt G16, Giesserstrasse 16 gibt es einenFilmabend mit Dokumentationen über Aktionen der AATW; kommentiert durch AktivistInnen der AATW

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