24.6.: Die Linke und der Nahostkonflikt

Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus

Vortrag von Dr. Peter Ullrich (Kulturwissenschaftler/Soziologe) in Kooperation mit dem StuRa der Uni Leipzig

AktivistInnen marschieren mit USA- und Israelfahnen oder treffen sich mit der Hamas, um politische Kooperation auszuloten - das ist das Handlungspektrum deutscher Linker zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wenn es um Israel oder Palästina geht. Nicht selten führt die Konfrontation der beiden Lager zu physischer oder psychischer Gewalt. Was bei beiden Extrempositionen meist auf der Strecke bleibt, ist ein kühler Kopf und eine wahrhaft universalistische Positionierung der Linken, die kein Unrecht als kleineres Übel akzeptiert.

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FAU Leipzig: … mal ein paar Punkte klären

Das will die FAU Leipzig mit ihrer neuen Satzung. Alle Interessierten erfahren hier, wie die anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Leipzig funktioniert, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Erwartungen man sinnvollerweise hegen kann.

Wir hoffen, dass diese Satzung eine Grundlage bildet und Transparenz schafft. Wir hoffen, dass Arbeiterinnen und Arbeiter nun leichter “über ihren Schatten springen” und in der kämpferischen Gewerkschaft ihre Interessen durchsetzen. Auch Du bist gemeint - denn je mehr wir sind, desto mehr können wir bewegen!

Wer der Gewerkschaft beitreten oder einfach nur wissen will, wie die FAU Leipzig funktioniert, sollte sich die Satzung der VAB FAU Leipzig ansehen (PDF, 112 KB).

Buchtipp: Ashis Nandy - Der Intimfeind

Titelbild Der IntimfeindVerlust und Wiederaneignung der Persönlichkeit im Kolonialismus
Mit einer Einleitung von Lou Marin zur Rezeption von M.K. Gandhis libertärem Anti-Kolonialismus. Aus dem Indischen Englisch von Lou Marin. Verlag Graswurzelrevolution, Nettersheim 2008, www.graswurzel.net

Im Sommer 2007 jährte sich zum 60. Mal die Unabhängigkeit Indiens, am 30. Januar 2008 wird zum 60. Mal der Ermordung Gandhis (1869-1948) gedacht. Ist also die Epoche des Kolonialismus längst zu Ende, nur noch ein Relikt der Geschichte? Ist die Entkolonialisierung ein abgeschlossener Vorgang? Den ganzen Beitrag lesen

Infoflugblatt: “Wollen Anarchisten die Republik ins Chaos stürzen?”

Anarchistinnen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, ja wahrscheinlich so lange wie es Menschen gibt, und den Wunsch, frei von Unterdrückung zu sein. Die ersten überlieferten Namen begegnen uns bei den Philosophen der alten Griechen; Zeno, der geistige Vater der Stoiker, war einer von ihnen. Sein Wahlspruch: “Jeder nach seinem Können, jeder nach seinen Bedürfnissen”, gilt uns heute noch immer. Viele bekannte Menschen: SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zählten und zählen sich zu den AnarchistInnen, deren Ziel es ist: Eine herrschaftslose und gewaltfreie Gesellschaft auf der Basis der Freiwilligkeit und der Gegenseitigen Hilfe zu erreichen. Das sei vöööllig “utopisch” hören wir die Philister auf ihren Rängen und Emporen stöhnen. Lachend schütteln sie Bauch und Eierköpfe über so viel Unverstand und Idealismus.

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