Neue Veranstaltungsreihe mit Vokü der Infobude
Diskussionsveranstaltung: Liebig14 und Kommando Rhino
Freiräume und die Kämpfe dafür
Infoveranstaltung und Diskussion zur Liebig14 Berlin und Kommando Rhino in Freiburg. Mit einem Referenten aus Berlin.
Nicht nur in Berlin und in Freiburg, aber auch in vielen anderen Städten, sind Freiräume von Räumung bedroht. Es geht nicht allein um die Liebig 14 und um das Rhino, jedoch stehen sie vielleicht exemplarisch für viele vergangene und noch kommende Räumungen und andere repressive Schläge. Gemeinsam wollen wir überlegen wie wir diese Kämpfe um Freiräume führen wollen, mit welcher Repression wir, jetzt und in der Zukunft, rechnen müssen und inwieweit einzelne Räumungen Angriffe auf die komplette radikale Linke in Europa sind.
Montag, 1.März ab 20 Uhr. Bereits ab 19 Uhr gibt´s Vokü, künftig jeden Montag!
Website der »Direkten Aktion« in neuem Gewand
Die anarchosyndikalistische Zeitung »Direkte Aktion« hat ein neues und moderneres virtuelles Gesicht bekommen: www.direkteaktion.org. Die neue Seite ist übersichtlicher und aktueller und bietet eine ganze Reihe von Service-Leistungen und neuen Möglichkeiten, die den Kontakt zwischen Zeitung und LeserInnen erleichtern und den Nutzen der Zeitung noch weiter erhöhen sollen. Erstmals werden alle Artikel einer Zeitung nach und nach direkt online zugänglich gemacht. Wer alles sofort lesen möchte, kann sich in Leipzig die Papierversion direkt bei uns in der Libelle kaufen.
12.3.: Anarchismus 2.0 (Buchvorstellung)
FAU Kulturzeit zur Buchmesse:
Buchvorstellung “Anarchismus 2.0″ und Diskussion
am Donnerstag den 12.3. um 19 Uhr in der Libelle, Kolonnadenstr. 19
30.1./31.1. Infobude G16: aufgewertet kulturell verdrängt - WIR SIND GEGEN-GENTRIFICATION.
Eine Veranstaltungsreihe von Casablanca eV und Infobude G16:
“Wenn die ganze Bäckerei doch nur ein Stück Kuchen ist”
Teil 1:
aufgewertet kulturell verdrängt
WIR SIND GEGEN-GENTRIFICATION.
Zu Gast: Matthias Bernt (Stadtsoziologe und Aktivist aus Berlin)
30.-31. Januar 2009
Infoladen und Kino im Projekt G16
Gießerstr. 16 - 04229 Leipzig
*Linksradikale Stattpolitik*
Stadtteilinitiativen gegen Verdrängung und Umstrukturierung und „radikale“ Linke stehen traditionell in einem gespannten Verhältnis zueinander. Wird Ersteren vorgeworfen „reformistisch“ den „reinen Kiez“ zu verteidigen, sieht sich Zweitgenannte mit dem Vorwurf der Ignoranz und Ghettoisierung konfrontiert. Diese Kluft identifizierten Matthias Bernt und Andrej Holm 1998 als einen der Gründe warum das breit getragene Aktionsbündnis “Wir Bleiben Alle!” 1992/93 nach nicht allzu langer Aktionszeit zerbrach. „Die Kritiker [die radikalen Linken] müssen sich u.E. deswegen nicht mit der Realität auseinandersetzen, weil es ihnen mehr um ihre eigenen Probleme bei der Verteidigung ihrer (weißen, westdeutschen, studentischen und mittelständischen) identitären Ghettos geht, als um Oben und Unten, Solidarität und Widerstand.“ (Bernt/Holm) Den ganzen Beitrag lesen
29.11. - Liberterz 2008 - Wo ist das gute Leben?
ab 11 Uhr Brunch
im Anschluss
- 12 Uhr: Schablonen und Siebdruck (Siebdruckwerkstatt G16)
- ca 14-17 Uhr: Einleitung und Diskussion zu “Wo ist das gute Leben?” (Infobude G16)
- 17 Uhr: Buchvorstellung: Neuer Anarchismus in den USA
- Kaffee & Kuchen, Kinderprogramm
- Infostände (Feierabend!, Antispe Leipzig, FAU Leipzig, …)
- Infobude offen
19 Uhr Vokü der Critical Mass-Gruppe
20 Uhr Theater “Der subjektive Faktor” (EINLASS ab 19 Uhr; pünktlicher Beginn!)
ab 22:30 Konzert mit…
- Trillian (Indie Rock aus Halle) => mußten leider absagen
- Contienda Libertad (Punk aus Plauen)
- Soldateska (Punk aus Dresden)
- Aphoria (CrustPunk aus Aken)
- Aftershow mit DJ Plaquiat
2nd Floor: Drum’n'Bass/Jungle mit
*** LXC (Alphacut / Offshore / Subtleaudio / Leipzig) ***
*** Da Jatta (e.B.L. / Fearless Few / Jena) ***
*** Kid Kosmoe (beatwars.de / Leipzig) ***
Wann und Wo? am 29.11. im Projekt G16, Gießerstr.16, Leipzig-Plagwitz
mehr Infos: www.gieszer16.org, www.libelle-leipzig.de
nähere Infos:
ab 11 Uhr Vorderhaus: Workshops, Infos, lecker Essen
ab 20 Uhr Veranstaltungshalle: Theater, Konzert, Aftershow
ca 14-17 Uhr Workshop und Diskussion: Wo ist das gute Leben?
Gemeinhin geraten die Fragen nach dem eigenen Leben und Alltag immer unter die Räder zugunsten >wichtigerer<, >drängenderer< und >größerer< Ziele. Inspiriert von “Das gute Leben” (AG Gender-Killer) wollen wir einigen Fragen nach gehen, die uns alltäglich bedrängen: Wie umgehen mit unseren Körpern, mit der eigenen Sexualität, mit dem Älter werden? Wie umgehen mit Arbeit und Freizeit, Erziehung und Ernährung? So, wie für viele das >linke< Dasein mit der Infragestellung der gesellschaftlichen Verhältnisse begonnen hat, so gilt es, dieses Fragezeichen auch hinter das eigene Leben zu setzen.
17 Uhr Buchvorstellung: Neuer Anarchismus in den USA
Die Proteste gegen das Treffen der Welthandelsorganisation in Seattle 1999 übten wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung gegenwärtiger US-amerikanischer Widerstandskultur aus. Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Entwicklung ist das Wiedererstarken einer anarchistischen Bewegung, die heute zu einem großen Teil die politische Dissidenz des Landes definiert. Diese wird uns Gabriel Kuhn (Hrg) vorstellen.
20 Uhr: Theatergruppe TAG: “Der subjektive Faktor”
Ein Stück Theater über Politik, ein politisches Stück Theater. Es handelt von den Unmöglichkeiten gemeinsamer Aktion vor dem Hintergrund der Macht des Alltages, von dem Scheitern der großen Ideale an der Banalität persönlicher Selbstreflexe,mitten im Niemandsland des deutschen Herbstes. Aus dem Leipziger Off meldet die Theatergruppe TAG Kunst&Kultur zum Appell zurück: Nicht um Antworten und Lösungen zu
agitieren, sondern um aufzurütteln, Reflektionen zu provozieren und eine leer gewordene Stellung wieder zu beziehen. Denn jede Kultur ist so politisch wie eine Politik ohne Kultur schlichtweg überflüssig ist.
Regie: Matthias Sterba und Daniel Schmidt, Buch&Idee: Daniel Grunewald
[Chiapas-Info] Solidaritätskarawane in Chiapas
Zapatistas berichten von Problemen und Fortschritten in den selbstverwalteten Gebieten
Seit dem 29. Juli 2008 bereisen verschiedene Brigaden der „Nationalen und Internationalen Beobachtungs- und Solidaritätskarawane mit den zapatistischen Gemeinden“ den südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Insgesamt nehmen an den Aktivitäten über 300 Personen aus dem spanischen Staat, Frankreich, Griechenland, Italien, Schweiz, Österreich, USA, Iran, Kanada, Argentinien, Deutschland sowie aus den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Chiapas, Puebla, Mexiko-Stadt, Baja California Sur, México, Michoacán und Veracruz teil. Ziel der Karawane ist, Solidarität zu demonstrieren und sich direkt in den Unterstützungsgemeinden der EZLN (Zapatistische Armee zur nationalen Befreiung) über die Repression und weitere Probleme in der Region, aber auch über die Fortschritte der linksgerichteten Bewegung zu informieren. Den ganzen Beitrag lesen
24.6.: Die Linke und der Nahostkonflikt
Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus
Vortrag von Dr. Peter Ullrich (Kulturwissenschaftler/Soziologe) in Kooperation mit dem StuRa der Uni Leipzig
AktivistInnen marschieren mit USA- und Israelfahnen oder treffen sich mit der Hamas, um politische Kooperation auszuloten - das ist das Handlungspektrum deutscher Linker zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wenn es um Israel oder Palästina geht. Nicht selten führt die Konfrontation der beiden Lager zu physischer oder psychischer Gewalt. Was bei beiden Extrempositionen meist auf der Strecke bleibt, ist ein kühler Kopf und eine wahrhaft universalistische Positionierung der Linken, die kein Unrecht als kleineres Übel akzeptiert.
FAU Leipzig: … mal ein paar Punkte klären
Das will die FAU Leipzig mit ihrer neuen Satzung. Alle Interessierten erfahren hier, wie die anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Leipzig funktioniert, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Erwartungen man sinnvollerweise hegen kann.
Wir hoffen, dass diese Satzung eine Grundlage bildet und Transparenz schafft. Wir hoffen, dass Arbeiterinnen und Arbeiter nun leichter “über ihren Schatten springen” und in der kämpferischen Gewerkschaft ihre Interessen durchsetzen. Auch Du bist gemeint - denn je mehr wir sind, desto mehr können wir bewegen!
Wer der Gewerkschaft beitreten oder einfach nur wissen will, wie die FAU Leipzig funktioniert, sollte sich die Satzung der VAB FAU Leipzig ansehen (PDF, 112 KB).
Buchtipp: Ashis Nandy - Der Intimfeind
Verlust und Wiederaneignung der Persönlichkeit im Kolonialismus
Mit einer Einleitung von Lou Marin zur Rezeption von M.K. Gandhis libertärem Anti-Kolonialismus. Aus dem Indischen Englisch von Lou Marin. Verlag Graswurzelrevolution, Nettersheim 2008, www.graswurzel.net
Im Sommer 2007 jährte sich zum 60. Mal die Unabhängigkeit Indiens, am 30. Januar 2008 wird zum 60. Mal der Ermordung Gandhis (1869-1948) gedacht. Ist also die Epoche des Kolonialismus längst zu Ende, nur noch ein Relikt der Geschichte? Ist die Entkolonialisierung ein abgeschlossener Vorgang? Den ganzen Beitrag lesen
Infoflugblatt: “Wollen Anarchisten die Republik ins Chaos stürzen?”
Anarchistinnen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, ja wahrscheinlich so lange wie es Menschen gibt, und den Wunsch, frei von Unterdrückung zu sein. Die ersten überlieferten Namen begegnen uns bei den Philosophen der alten Griechen; Zeno, der geistige Vater der Stoiker, war einer von ihnen. Sein Wahlspruch: “Jeder nach seinem Können, jeder nach seinen Bedürfnissen”, gilt uns heute noch immer. Viele bekannte Menschen: SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zählten und zählen sich zu den AnarchistInnen, deren Ziel es ist: Eine herrschaftslose und gewaltfreie Gesellschaft auf der Basis der Freiwilligkeit und der Gegenseitigen Hilfe zu erreichen. Das sei vöööllig “utopisch” hören wir die Philister auf ihren Rängen und Emporen stöhnen. Lachend schütteln sie Bauch und Eierköpfe über so viel Unverstand und Idealismus.


