Einladung zum Gender-Theorie-Lesekreis

Jeden zweiten Dienstag um 19Uhr in der Libelle

Der Lesekreis beschäftigte sich bisher hauptsächlich mit dem Thema Polyamorie. Zu den wichtigsten Büchern zu diesem Thema zählt “The Ethical Slut” von Dossie Easton und Janet W. Hardy. Ab dem 6. Juli möchten wir dieses Buch bei unseren Treffen besprechen. Wie würden uns über dein Kommen freuen!

Die Veranstaltung ist offen für alle!

(”The Ethical Slut” 2nd edition, gibt’s für ca. 13€ oder schreibt uns zwecks ausleihen/kopieren eine mail)

Lesegrundlage für den 6. Juli:

“The Ethical Slut”, Kapitel 1: Welcome (S. 3-54)

Lesegrundlage für alle weiteren Veranstaltungen wird unter libelle-leipzig.de bekannt gegeben!

Kontakt: queer_lesen_lpz[ät]riseup.nospam.net

Begriffe von Gewicht

Patriarchat oder Heteronormative Matrix?

Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung — Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen
werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt und dem Oldschool-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher, der sich in queeren Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für
die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere Worthülse bleibt. Das Für und Wider und die Treffsicherheit der beiden Konzepte sollen diskutiert werden.

19Uhr werden Sonja Engel und Hannah Holme zu diesem Thema im GWZ (HS 2010) referieren. Anschließend (ca. 21:00) laden wir Interessierte ein, mit den Referent_innen in der Libelle weiter zu diskutieren (mit Vokü).

Info: http://uni-leipzig.de/~frages/

MonoPoly

Diskussion und Vokü

„Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende…“ Das selbstverständlich zu zweit und in aller Regel auch heterosexuell. Das Lebenskonzept der monogamen Zweierbeziehung ist weit verbreitet und wird nur selten infrage gestellt, obwohl man angesichts der hohen Zahl von sogenannten Seitensprüngen in angeblich monogamen Beziehungen von einer Doppelmoral sprechen muss. Doch nicht nur Heterosexuelle sehen in dieser Art des Zusammenlebens oftmals den einzig „richtigen“ Weg, glücklich zu werden.
Auch viele lesbischwule Menschen reproduzieren die scheinbar selbstverständliche Idee der romantischen Zweierbeziehung, wie beispielsweise die Verlagerung des Schwerpunkts schwul-lesbischer Politik auf die Forderung der „Homo-Ehe“ in den 1990er Jahren verdeutlicht. Zwar ist die sogenannte offene Beziehung in Teilen der schwulen Subkultur eher die Norm als sexuelle Exklusivität, diese stellt jedoch die Vorstellung, es gebe den einen richtigen Partner, kaum infrage.
Auf der Grundlage ihrer empirischen Forschung stellen Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren Vorträgen mit dem Titel “MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamorie auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue des Bekanntgehens” zur Gender-Kritik-Reihe im GWZ (HS 2010 - 19Uhr - http://www.uni-leipzig.de/~frages/) der Norm der Monogamie in unserer Gesellschaft die Vielfalt tatsächlich gelebter Beziehungsformen entgegen. Sie zeigen, wie sich die Monogamie-Norm historisch entwickelt hat und bis heute auch im Leben von Polyamoristen gleichzeitig wirkungsmächtig bleibt und hintergangen wird. So zeichnen sie ein realistischeres Bild der Möglichkeiten und Grenzen alternativer Beziehungskonzepte jenseits der Logik von egoistischem Verhalten und „heimlichen Affären“.

Nach den Vorträgen im GWZ wird die Diskussion mit den Referent_innen in der Libelle weitergehen (mit Vokü!).

Gender-Theorie-Lesekreis

Am Dienstag, den 16.03. um 19 Uhr treffen wir uns wieder zum Gender-Theorie-Lesekreis. Das Thema Polyamory auf der Grundlage der Diplomarbeit „Freie Liebe, offene Ehe und Polyamory“ (pdf) wird weiterhin diskutiert.
Wir wollen speziell bei diesem Treffen verschiedene Formen der Eifersucht näher betrachten. Als weitere Literatur ziehen wir den Text “Kommunikation und andere schlechte Ratschläge für eine andere Beziehungspraxis” (S. 11-15, pdf) hinzu.
Der Lesekreis ist offen für alle! Wir freuen uns auf euch!

Gender-Theorie-Gruppe

Neue Veranstaltungsreihe mit Vokü der Infobude

Diskussionsveranstaltung: Liebig14 und Kommando Rhino

Freiräume und die Kämpfe dafür

Infoveranstaltung und Diskussion zur Liebig14 Berlin und Kommando Rhino in Freiburg. Mit einem Referenten aus Berlin.

Nicht nur in Berlin und in Freiburg, aber auch in vielen anderen Städten, sind Freiräume von Räumung bedroht. Es geht nicht allein um die Liebig 14 und um das Rhino, jedoch stehen sie vielleicht exemplarisch für viele vergangene und noch kommende Räumungen und andere repressive Schläge. Gemeinsam wollen wir überlegen wie wir diese Kämpfe um Freiräume führen wollen, mit welcher Repression wir, jetzt und in der Zukunft, rechnen müssen und inwieweit einzelne Räumungen Angriffe auf die komplette radikale Linke in Europa sind.

Montag, 1.März ab 20 Uhr. Bereits ab 19 Uhr gibt´s Vokü, künftig jeden Montag!

Website der »Direkten Aktion« in neuem Gewand

Die anarchosyndikalistische Zeitung »Direkte Aktion« hat ein neues und moderneres virtuelles Gesicht bekommen: www.direkteaktion.org. Die neue Seite ist übersichtlicher und aktueller und bietet eine ganze Reihe von Service-Leistungen und neuen Möglichkeiten, die den Kontakt zwischen Zeitung und LeserInnen erleichtern und den Nutzen der Zeitung noch weiter erhöhen sollen. Erstmals werden alle Artikel einer Zeitung nach und nach direkt online zugänglich gemacht. Wer alles sofort lesen möchte, kann sich in Leipzig die Papierversion direkt bei uns in der Libelle kaufen.

Screenshot der Homepage der \

Den ganzen Beitrag lesen

12.3.: Anarchismus 2.0 (Buchvorstellung)

FAU Kulturzeit zur Buchmesse:

Buchvorstellung “Anarchismus 2.0″ und Diskussion

am Donnerstag den 12.3. um 19 Uhr in der Libelle, Kolonnadenstr. 19

Den ganzen Beitrag lesen

30.1./31.1. Infobude G16: aufgewertet kulturell verdrängt - WIR SIND GEGEN-GENTRIFICATION.

Eine Veranstaltungsreihe von Casablanca eV und Infobude G16:
“Wenn die ganze Bäckerei doch nur ein Stück Kuchen ist”

Teil 1:
aufgewertet kulturell verdrängt
WIR SIND GEGEN-GENTRIFICATION.

Zu Gast: Matthias Bernt (Stadtsoziologe und Aktivist aus Berlin)

30.-31. Januar 2009
Infoladen und Kino im Projekt G16
Gießerstr. 16 - 04229 Leipzig

*Linksradikale Stattpolitik*
Stadtteilinitiativen gegen Verdrängung und Umstrukturierung und „radikale“ Linke stehen traditionell in einem gespannten Verhältnis zueinander. Wird Ersteren vorgeworfen „reformistisch“ den „reinen Kiez“ zu verteidigen, sieht sich Zweitgenannte mit dem Vorwurf der Ignoranz und Ghettoisierung konfrontiert. Diese Kluft identifizierten Matthias Bernt und Andrej Holm 1998 als einen der Gründe warum das breit getragene Aktionsbündnis “Wir Bleiben Alle!” 1992/93 nach nicht allzu langer Aktionszeit zerbrach. „Die Kritiker [die radikalen Linken] müssen sich u.E. deswegen nicht mit der Realität auseinandersetzen, weil es ihnen mehr um ihre eigenen Probleme bei der Verteidigung ihrer (weißen, westdeutschen, studentischen und mittelständischen) identitären Ghettos geht, als um Oben und Unten, Solidarität und Widerstand.“ (Bernt/Holm) Den ganzen Beitrag lesen

29.11. - Liberterz 2008 - Wo ist das gute Leben?

ab 11 Uhr Brunch

im Anschluss
- 12 Uhr: Schablonen und Siebdruck (Siebdruckwerkstatt G16)
- ca 14-17 Uhr: Einleitung und Diskussion zu “Wo ist das gute Leben?” (Infobude G16)
- 17 Uhr: Buchvorstellung: Neuer Anarchismus in den USA

- Kaffee & Kuchen, Kinderprogramm
- Infostände (Feierabend!, Antispe Leipzig, FAU Leipzig, …)
- Infobude offen

19 Uhr Vokü der Critical Mass-Gruppe

20 Uhr Theater “Der subjektive Faktor” (EINLASS ab 19 Uhr; pünktlicher Beginn!)

ab 22:30 Konzert mit…

2nd Floor: Drum’n'Bass/Jungle mit

*** LXC (Alphacut / Offshore / Subtleaudio / Leipzig) ***
*** Da Jatta (e.B.L. / Fearless Few / Jena) ***
*** Kid Kosmoe (beatwars.de / Leipzig) ***

Wann und Wo? am 29.11. im Projekt G16, Gießerstr.16, Leipzig-Plagwitz
mehr Infos: www.gieszer16.org, www.libelle-leipzig.de

nähere Infos:
ab 11 Uhr Vorderhaus: Workshops, Infos, lecker Essen
ab 20 Uhr Veranstaltungshalle: Theater, Konzert, Aftershow

ca 14-17 Uhr Workshop und Diskussion: Wo ist das gute Leben?
Gemeinhin geraten die Fragen nach dem eigenen Leben und Alltag immer unter die Räder zugunsten >wichtigerer<, >drängenderer< und >größerer< Ziele. Inspiriert von “Das gute Leben” (AG Gender-Killer) wollen wir einigen Fragen nach gehen, die uns alltäglich bedrängen: Wie umgehen mit unseren Körpern, mit der eigenen Sexualität, mit dem Älter werden? Wie umgehen mit Arbeit und Freizeit, Erziehung und Ernährung? So, wie für viele das >linke< Dasein mit der Infragestellung der gesellschaftlichen Verhältnisse begonnen hat, so gilt es, dieses Fragezeichen auch hinter das eigene Leben zu setzen.

17 Uhr Buchvorstellung: Neuer Anarchismus in den USA
Die Proteste gegen das Treffen der Welthandelsorganisation in Seattle 1999 übten wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung gegenwärtiger US-amerikanischer Widerstandskultur aus. Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Entwicklung ist das Wiedererstarken einer anarchistischen Bewegung, die heute zu einem großen Teil die politische Dissidenz des Landes definiert. Diese wird uns Gabriel Kuhn (Hrg) vorstellen.

20 Uhr: Theatergruppe TAG: “Der subjektive Faktor”
Ein Stück Theater über Politik, ein politisches Stück Theater. Es handelt von den Unmöglichkeiten gemeinsamer Aktion vor dem Hintergrund der Macht des Alltages, von dem Scheitern der großen Ideale an der Banalität persönlicher Selbstreflexe,mitten im Niemandsland des deutschen Herbstes. Aus dem Leipziger Off meldet die Theatergruppe TAG Kunst&Kultur zum Appell zurück: Nicht um Antworten und Lösungen zu
agitieren, sondern um aufzurütteln, Reflektionen zu provozieren und eine leer gewordene Stellung wieder zu beziehen. Denn jede Kultur ist so politisch wie eine Politik ohne Kultur schlichtweg überflüssig ist.

Regie: Matthias Sterba und Daniel Schmidt, Buch&Idee: Daniel Grunewald

[Chiapas-Info] Solidaritätskarawane in Chiapas

Zapatistas berichten von Problemen und Fortschritten in den selbstverwalteten Gebieten

Seit dem 29. Juli 2008 bereisen verschiedene Brigaden der „Nationalen und Internationalen Beobachtungs- und Solidaritätskarawane mit den zapatistischen Gemeinden“ den südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Insgesamt nehmen an den Aktivitäten über 300 Personen aus dem spanischen Staat, Frankreich, Griechenland, Italien, Schweiz, Österreich, USA, Iran, Kanada, Argentinien, Deutschland sowie aus den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Chiapas, Puebla, Mexiko-Stadt, Baja California Sur, México, Michoacán und Veracruz teil. Ziel der Karawane ist, Solidarität zu demonstrieren und sich direkt in den Unterstützungsgemeinden der EZLN (Zapatistische Armee zur nationalen Befreiung) über die Repression und weitere Probleme in der Region, aber auch über die Fortschritte der linksgerichteten Bewegung zu informieren. Den ganzen Beitrag lesen

Nächste Einträge →