Vokü und lyrisches Konzert
Am Samstag (30.10.) werden Gedichte aus der jüdischen Exilliteratur vorgelesen und mit atmosphärischen Gitarrenklängen untermalt
Die Gedichte snd von Iwan Goll, Rose Ausländer, Franz Kafka, Sylvia Plath und die Kurzgeschichte Undinde von Ingeborg Bachmann, gelesen werden sie von Tim und untermalt mit atmosphärisch-düsterer Gitarre von Tobi

Die jüdische Exilliteratur entstand zwangsläufig durch die Vertreibung und Verfolgung durch das nationalsozialistische Deutschland. Das Schreiben dieser Autor_innen konnte nicht auf deutschen Boden fortbestehen, sondern konnte sich nur im Exil der vom nationalsozialistischen Vernichtungswillen Entronnenen weiterreproduzieren.
Das Schreiben dieser Autor_innen handelte von der Katastrophe, von den Verlusten , vom Trauma des Überlebens, von der Erinnerung an das Vergangene und Verlorene, von der Schwärze der Kultur, in der Menschen zu allem fähig sind.Die Lyrik spielte hierbei eine große Rolle: als operative, subjektive, komprimierte, leicht tradierbare und zu rezipierende Form. Selbst aus den Internierungs- und in Konzentrationslagern sind lyrische Zeugnisse überliefert (wie z.B. von Selma Meerbaum-Eisinger, Sylvia Cohn, Ilse Blumenthal-Weiss). Für die meisten jüdischen Lyriker_innen dieser Generation wurde die Erfahrung des Gerettetseins angesichts der Shoah zum lebenslangen Trauma, das sie schreibend zu bewältigen suchten. Neben den bekannteren Dichterinnen wie Nelly Sachs, Rose Ausländer und Hilde Domin, die erst nach 1945 hervortraten, gehören etwa auch Stella Rotenberg oder Jenny Aloni zu diesem Kreis von Lyrikerinnen. Die Mehrzahl der jüdischen EmigrantInnen ist im Exilland - häufig Israel - geblieben, schreibt aber weiterhin in deutscher Sprache.
Vokü um 19:30 Uhr & Veranstaltung ab 21:00 Uhr
Vegan-Brunch

Es ist soweit! Das lange Warten hat ein Ende! Es gibt wieder einen Brunch in der Libelle!
Es erwarten Euch kulinarische Köstlichkeiten in einer gemütlichen Atmosphäre. Vom selbstgebackenen Brot über warme Gaumenfreuden bis hin zu delikaten Kuchen.
Also: Kind und Kegel eingepackt und ab in die Libelle!
Wann?
Sonntag, 17.10. von 12 bis 16 Uhr
Sonnabend, 16.10.: Vokü mit Film
Nach einem langen anstrengenden Demo-Tag, könnt ihr euch in der Libelle bei schmackhaften Essen und einem interessanten Film entspannen.
Die Gender-Gruppe zeigt “XXY”, ein argentinischer Film von 2007, original Spanisch mit englischem Untertitel.
Inhalt:
Der Filmtitel ist als Metapher für Intersexualität (auch: Disorders of Sexual Development) zu verstehen. In leisen Tönen und ohne zu viel zur Schau zu stellen, wird ein Teil aus dem Leben der mit dem Androgenitalen Syndrom (AGS) und als Mädchen lebenden Alex innerhalb der Pubertät erzählt. Ein mit dem Syndrom einhergehender familiärer Konflikt ist zu verhandeln, denn Alex lehnt die bis jetzt eingenommenen Hormone ab, die ihre Vermännlichung unterbinden …
Das hier thematisierte AGS ist eine angeborene Cortisonmangelerscheinung, die mit einer vermehrten Ausschüttung männlicher Hormone zusammenhängt und bei biologisch weiblichen Geborenen zur Vermännlichung der äußeren Geschlechtsorgane einhergeht.
Die Vokü beginnt, wie gewohnt, 20 Uhr und der Film wird ab ca. 22 Uhr gezeigt.
“Cap and Trade” – Fluch oder Segen für unser Klima?
Zur inhaltlichen Einstimmung auf die Aktionsdemo „Für ein ganz anderes Klima! CCS und Emissionshandel stoppen!“ in Leipzig am 15. Oktober laden die Gruppen KlimaGerechtigkeit Leipzig und gegenstromberlin zu einer spannenden Diskussion:
‘Cap and Trade’ – Fluch oder Segen für unser Klima?
Eine kritische Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis des Emissionshandels
14. Oktober 2010, 19 Uhr
Bibliotheca Albertina (Universitätsbibliothek), Veranstaltungsraum
Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig
Aktionsdemo gegen Emissionshandel in Leipzig
In Leipzig findet am 15. Oktober anlässlich des ‘Global Day of Action for Climate Justice’ eine Aktionsdemo gegen Emissionshandel und CCS statt – organisiert von Klimagerechtigkeit Leipzig und gegenstrom berlin. Dabei sollen anhand von konkreten Stationen Fixpunkte der von fossilen Brennstoffen abhängigen Energiepolitik aufgezeigt und kritisiert werden.