Internationaler Aktionstag gegen das Gewerkschaftsverbot von Berlin
Der FAU Berlin wurde Anfang Januar 2010 durch das Landgericht Berlin verboten, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basis-Gewerkschaft“ zu bezeichnen. Für das Wochenende um den 30.1.10 wurde zu einem internationalen Aktionstag gegen dieses Verbot aufgrufen. Der Aufruf fand Resonanz auf mehreren Kontinenten, was auf auf einer Sonderseite zu sehen ist.
Die FAU Leipzig mit einer Flugblattaktion in der Innenstadt. Die TeilnehmerInnen begaben sich anschließend in die Libelle, wo Mampfvegan anlässlich des internationalen Aktionstages zur Abschaffung des Fleischessens nach einem Workshop zu einer superbomfortionösen 5-Gänge-Vokü eingeladen hatte.
Militär und Polizei räumen zapatistische Gemeinde
Am 29. Januar 2010 meldete die Junta der Guten Regierung von La Garrucha, dass am 22. Januar eine Militäroperation mit vier Helikoptern in der Gemeinde Laguna San Pedro im autonomen Landkreis Ricardo Flores Magón durchgeführt wurde. An dem Angriff nahmen laut Angaben der Zapatistas Polizeieinheiten, die mexikanische Bundesarmee sowie Funktionäre der föderalen Umweltbehörde Profepa teil. Begleitet wurden sie von Journalisten und Kamerateams. Der zapatistische Rat beschuldigt die staatlichen Sicherheitskräfte folgender Delikte: Abbrennen der Häuser, Zerstörung von Obstbäumen, Plünderung des Kooperativenladens sowie Diebstahl von Werkzeugen und Grundnahrungsmitteln wie Bohnen und Mais. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind später offenbar unter Zwang per Hubschrauber in eine Notunterkunft nach Palenque geflogen worden. Verantwortlich gemacht wird die Bezirksregierung, die Regierung des Bundesstaates Chiapas von Juan Sabines und die föderale Regierung unter Felipe Calderón. Die Zapatistas prangern an, dass die Regierung einerseits von Dialog und friedlicher Umsiedlung spricht und gleichzeitig gewaltsam gegen Dörfer ihrer Organisation vorgeht. Die Angehörigen des Rates von La Garrucha beziffern den Schaden auf 585.155 mexikanische Pesos (über 32.000 Euro).
Gruppe B.A.S.T.A., 29. Januar 2010
Quelle: http://enlacezapatista.ezln.org.mx/jbg/2894
Samstag: veganer Back- und Kochworkshop
Mampfvegan lädt zum veganen Koch-und Backworkshop zum 2. internationalen Aktionstag zur Abschaffung des Fleisches am 30.01.2010 um 15.00 in die Libelle ein. Gekocht werden vegane Basics, lecker verpackt in ein grandioses 5-Gänge-Menü, das bei anschließender Vokü verzehrt werden kann.
Bei Interesse meldet euch bei mampfvegan@riseup.net
Infoveranstaltung zu den Frauenmorden in Oaxaca/Südmexiko
Frauenmorde in Oaxaca, Mexico – Straflosigkeit und Gegenstrategien
Vortrag und Diskussion mit YESICA SÁNCHEZ, Rechtsanwältin und Menschenrechtsverteidigerin aus Oaxaca
Sonntag, 24.01.10, um 16 Uhr (Kaffee und Kuchen) und 18 Uhr (Vortrag)
Nicht nur aus Ciudad Juárez, sondern auch aus anderen Regionen Mexikos dringen Nachrichten über zunehmende Gewalttaten gegen Frauen an die internationale Öffentlichkeit. Oaxaca belegt hier einen traurigen Führungsplatz.
Eines ist dem Phänomen in allen Regionen gemeinsam: dass der Staat auf allen Ebenen, als Strafverfolger, als Gesetzgeber und schließlich in den Gerichtssälen untätig bleibt. Dies ermöglicht Straflosigkeit und sendet ein klares Signal an die Täter: wer einer Frau Gewalt antut, sie gar umbringt, hat keine ernsten Konsequenzen zu befürchten. So werden alle Frauen für minderwertig erklärt und dem Risiko neuer Gewalttaten ausgesetzinfoveranstaltung zu den Frauenmorden in Oaxaca/Südmexikot.
Yesica Sánchez von der Menschenrechtsorganisation Consorcio wird über die Situation der Frauenmorde in Oaxaca, Mexico und über die Bedingungen, die die Gewalt gegen Frauen immer weiter zunehmen lassen, sprechen. Frau Sánchez wird auch über die verschiedenen Strategien der Zivilgesellschaft berichten, die dagegen ankämpft. Sie möchte im Anschluss an ihren Vortrag zur gemeinsamen Diskussion einladen.
Zur Person:
Die feministische Rechtsanwältin Yesica Sánchez Maya ist in Oaxaca geboren. Ihre ersten Erfahrungen als Anwältin machte sie als Vertreterin indigener Völker. Sechs Jahre war sie Präsidentin in Oaxaca von LIMEDH (Mexikanischer Bund für die Menschenrechte). Daneben war sie 2006 auch Mitglied der APPO (Vollversammlung der Völker von Oaxaca), wo sie begann, sich für die Belange von Frauen zu engagieren.
Wegen ihrer Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerin musste sie bereits staatliche Repressionen erleiden, gegen sie liegt ein Haftbefehl vor, der auf haltlosen Anschuldigungen basiert.
Die Informationsrundreise zum Thema Frauenmorde in Oaxaca wird vom Öku-Büro München organisiert. Sie findet statt im Rahmen der Kampagne „Ni una más - Die Frauenmorde in Mexiko stoppen!”, die mit Unterstützung des Diakonischen Werkes durchgeführt wird.
Trotz aller Gegenwart: Theater! Theater! Theater!

Reservierungen für die raren “Das Licht am Ende des Tunnels“-Plätze bitte über: gruppetag@web.de oder kontakt@libelle-leipzig.de
ACHTUNG: Für den Freitag sind bereits alle Plätze vergeben. Aber Samstag und Sonntag wird’s mindestens genauso gut!
Neujahrs-Volxküche 2010
… findet selbstverständlich in gewohnter qualitativer Stärke um 20 Uhr am Samstag, dem 2. Januar dieses neuen Jahres, statt. Im diesem ersten Monat erwarten Euch außerdem eine Fülle an Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Die freie Theatergruppe TAG gibt gleich 3mal “Das Licht am Ende des Tunnels” zum besten, eine Infoveranstaltung zur schwierigen Lage von Frauen in Mexiko wird es ebnso geben wie einen Vegan-DeLuxe-Kochkurs mit anschließender Verkostung zur VoKü und am 29. Januar … edit: leider doch keinen Georg-Kreisler-Abend, SORRY.
Und vieles vieles mehr …


