Website der »Direkten Aktion« in neuem Gewand
Die anarchosyndikalistische Zeitung »Direkte Aktion« hat ein neues und moderneres virtuelles Gesicht bekommen: www.direkteaktion.org. Die neue Seite ist übersichtlicher und aktueller und bietet eine ganze Reihe von Service-Leistungen und neuen Möglichkeiten, die den Kontakt zwischen Zeitung und LeserInnen erleichtern und den Nutzen der Zeitung noch weiter erhöhen sollen. Erstmals werden alle Artikel einer Zeitung nach und nach direkt online zugänglich gemacht. Wer alles sofort lesen möchte, kann sich in Leipzig die Papierversion direkt bei uns in der Libelle kaufen.
Die Direkte Aktion ist eine Zeitung der Gewerkschaft FAU. Die Themenschwerpunkte, über die in der Zeitung berichtet werden, sind Betrieb und Gesellschaft, gewerkschaftliche Kämpfe in Deutschland und weltweit, aber auch Anarchismus, Antifaschismus, internationale Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung und (libertäre) Kultur.
In der Broschüre “Klassenkampf im Blätterwald - Grundlagen und Methoden des revolutionären Journalismus” wurde von der Redaktion zum Thema Zeitung festgehalten:
“Die Zeitung ist das älteste der modernen Massenmedien, und seit jeher ist sie von einer simplen Vorstellung geprägt: Schreiber schreiben und Leser lesen. Die Information fließt im Wesentlichen in nur eine Richtung. Das verträgt sich aber denkbar schlecht mit dem Grund, warum wir diese Zeitung machen. Unser sicherlich ungewöhnliches Ziel hat Bertolt Brecht einmal mit Blick auf Radio und Revolution so formuliert: Es komme darauf an, „den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen“. In diesem Sinne wäre die Direkte Aktion (DA) nicht nur wirksam, um anarchosyndikalistische Ideen zu verbreiten. Durch die aktive Beteiligung der LeserInnnen würden diese Ideen teils auch umgesetzt.”
Die DA ist kein Theorieorgan, aber auch kein einfaches Mitteilungsblatt; sie ist auch keine spezifische linke Zeitung, die sich auf Antifa-Arbeit, linke Politik oder auf den Anarchismus spezialisiert, genauso wenig wie sie ein Fachblatt für irgendetwas ist. Und am allerwenigsten ist sie ein „objektives“ Nachrichtenblatt im Sinne der offiziellen Presse. Die DA ist eine anarchosyndikalistische Zeitung, d.h. sie spiegelt mit ihren Themen und Meinungen den spezifischen Ansatz der FAU-IAA wider. Kurz gesagt, sie ist eine Gewerkschaftszeitung. Nicht irgendeine Gewerkschaftszeitung, sondern eine revolutionäre, die sich auf die Grundlage des Klassenkampfes stützt. Gewerkschaftsbewegung in unserem Sinne erschöpft sich nicht in Tarifauseinandersetzungen. Wenn überhaupt, dann fängt sie dort erst an! Als Vereinigung der Produzenten, die zugleich Konsumenten sind, hat die revolutionäre Gewerkschaft das Potenzial, Grundlage einer nachkapitalistischen Gesellschaft zu sein. Gemäß diesen Ansprüchen hat die DA ein eigenes Profil, was die Themenbereiche sowie Inhalte und Form der Beiträge betrifft.
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