21.10. FAU. Die ersten 30 Jahre (Buchvorstellung)

Buchvorstellung mit Roman Danyluk (FAU München)
am Dienstag, 21.10. um 19:30 Uhr in der Libelle

Kolonnadenstr.19 - Nähe Westplatz / Innenstadt

Als im Jahre 2004 eine Welle von Montagsdemonstrationen gegen die sogenannte Agenda 2010 und die unsozialen Hartz-Gesetze die Republik aufrüttelte, war in den bürgerlichen Massenmedien immer wieder von einer Organisation die Rede, die angeblich »Unfrieden stiften« würde. Der Name dieser Unruhestifter lautete: FAU. Was verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben?

Nun – kurz gesagt: eine wenig bekannte und kleine Basisgewerkschaft, deren Geschichte und Gegenwart in diesem Buch kenntnisreich und illustriert dargestellt wird: Was 1977 unter dem Namen Initiative Freie Arbeiter Union (IFAU) als verwegenes, ja fast aussichtsloses Unterfangen begann, entwickelte sich in der
Folge zur einzigen libertären Organisation in der BRD, die heute noch bundesweit aktiv ist.

Dabei beziehen sich die Militanten der FAU auf die libertäre Tendenz in der internationalen Arbeiterbewegung – auf eine Tradition also, die von Anfang an in der organisierten proletarischen Bewegung rund um den Globus präsent und zeitweise mehrheitsfähig war. In ihrem Eintreten für die Abschaffung von Herrschaft sowie die Überwindung kapitalistischer Ausbeutung, orientieren sich die FAU-GewerkschafterInnen am Konzept des Klassenkampfes und der alten proletarischen Losung, dass die Befreiung der ArbeiterInnen nur das Werk der ArbeiterInnen selbst sein kann. Das dieses Engagement heute genauso wichtig ist, wie vor 30 oder 100 Jahren, wird immer mehr an allen Ecken und Enden sichtbar. Aber die nächsten 30 Jahre sind noch nicht geschrieben…

Kommentare

2 Kommentare zu “21.10. FAU. Die ersten 30 Jahre (Buchvorstellung)”

  1. Name am October 21st, 2008 3:08 pm

    Ich kann mich nicht erinnern, dass im Jahre 2004 in den Massenmedien etwas über die FAU gesagt/berichtet wurde.
    Ist diese Behauptung mal wieder eine typische FAU-Legendenbildung?

  2. orange am October 21st, 2008 3:27 pm

    hallo Name,

    da stehen wohl zwei behauptungen gegeneinander… dies könnte wohlwollend zum beispiel durch unterschiedliche quellen oder definitionen des begriffs massenmedien erklärt werden…

    ich persönlich hab da schon davon gelesen, auch wenn ich das genaue zitat nicht gelesen habe, aber ein vorschlag zur güte, vielleicht fragst du den autor selbst, der heute abend in der libelle das buch vorstellt?

    aber vielleicht weißt du ja auch schon über alles bescheid, z.B. dass es “typisch” ist ;)

    nunja vielleicht wird die frage ja heut abend geklärt

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