Der Garnelenring

Soziale und ökologische Auswirkungen der industriellen Shrimpszucht in Zentralamerika

Dokumentarfilm BRD 2005

Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.

Montag, 26.11. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16

filmstreifen-garnelenring2.jpgDer globale Supermarkt zerstört Mangrovenwälder, Artenvielfalt und Lebensgrundlagen. In den letzten Jahren haben sich Garnelen von einer teuren Delikatesse zu einem beliebten und erschwinglichen Nahrungsmittel gewandelt. In Deutschland hat jede Person 2003 durchschnittlich 1,4 kg der Tiere verspeist. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, woher die Garnelen kommen und auf wessen Kosten die Tiere produziert und exportiert werden. Wüssten sie es, könnte ihnen glatt der Appetit vergehen.

Die Filmdokumentation zeigt die gravierenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der industriellen Shrimpszucht und berichtet von den Widerständen vor Ort. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung in Honduras und Guatemala. Zudem wird der Einfluss des Verhaltens von Konsumenten und Firmen in Deutschland auf die Shrimpszucht im Trikont dargesetellt. In dem Film kommen Betroffene und Organisationen sowie PolitikerInnen und Unternehmerverbände zu Wort.

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