(1.12.) Falafel aus der Kiste - Umtauschini kocht!
Hallo liebe Gourmet-Aktivist_innen,
seid herzlich hingewiesen und eingeladen zu unserer Vokü am kommenden Samstag in der Libelle:
am 1.12., 20.00 Uhr
Falafel aus der Kiste
- die Umtauschini kocht -
Neben leckerem Essen aus Lebensmittelpaketen von AsylbewerberInnen gibt es Infos zum aktuellen Stand in Sachen Chipkarten sowie zum Aktionstag “Bargeld für alle…” am 10.12. in Leipzig.
Außerdem wird das Bestellen nun noch einfacher, denn: es gibt nun auch die Möglichkeit, eure Bestellungen im Umsonstladen in der Gieszerstrasze 16 abzugeben (Öffnungszeiten: Mo. und Do. 15:00-20:00).
Kaffee, Kaffee, Kaffee…
Was steckt hinter den fair trade Siegeln?
Referat von und mit Rica Dauth
Dienstag, 27.11. 19:00 Uhr, Libertäres Kultur- und Kommunikationszentrum Libelle (Kolonnadenstr. 19)
Kaffee ist den meisten Menschen nur als Genuss-und Suchtmittel bekannt. Dass es nach Erdöl der meist gehandelte Rohstoff ist und dass 25 Millionen Bauernfamilien von dem braunen Gold abhängen, gerät häufig in Vergessenheit. Die seit knapp 20 Jahren anhaltende Kaffeekrise hat dramatische Folgen für die Kaffee-ProduzentInnen. Hinzu kommt erschwerend der Wettbewerb auf dem Welt-Markt. Für die ProduzentInnen bedeutet das sich entweder den gestellten Weichen der großen Kaffee- und Lebensmittelkonzerne zu beugen oder eigene Ideen und Konzepte zu entwickeln sich im Haifischbecken der Globalisierung zu behaupten. Im Idealfall sind diese Ideen so
revolutionär oder exquisit, dass sie die Aufmerksamkeit der KonsumentInnen erregen. Geschafft hat das eine zapatistische Kaffeekooperative aus dem südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, deren Bohnen von einer kleinen Hamburger Rösterei unter dem Namen Café Libertad vertrieben werden. Die zapatistischen Kaffeebauern haben ihren fair gehandelten Bio-Kaffee auf dem Weltmarkt untergebracht ohne sich dem Diktat und den Knebelverträgen der großen Wirtschaft zu unterwerfen. Wie ist ihnen das gelungen, unter welchen Bedingungen arbeiten sie und mit welchen Schwierigkeiten sind sie konfrontiert ? Was hat Zapatismus mit Kaffee zu tun? Und war es der Bio- und Fairtrade Faktor, der Café-Libertad zu seinem Auftrieb verholfen hat? Im Warenregal der 1001 Angebote, scheinen Bio-und Fairtradeprodukte noch immer eine hinreichend „exquisite“ Alternative zu sein und eine, die suggeriert, das der Endverbraucher seinen, wenn auch kleinen Teil, für eine bessere und gerechtere Welt leistet. Gesiegelte Fairtrade-Produkte beispielsweise sollen Sicherheit beim Konsumenten wecken. Doch wer verbirgt sich hinter den Labelling-Firmen, an wen vergeben sie ihre Siegel und unter welchen Bedingungen? Fairtrade goes Mainstreaming und das nicht erst seit Plus fair gehandelte Kaffee mit ins Sortiment aufgenommen hat, um ihn kurze Zeit später wieder aus den Regalen zu nehmen. Doch welche Konsequenzen hat das massentaugliche Fairtrading für die Kaffee-ProduzentInnen, und was bedeutet diese Entwicklung für die EndverbraucherInnen? Rica Dauth hat viele Erfahrungen und Bilder zum Thema Kaffee im Gepäck die aus ihren Lateinamerikareisen stammen.
Der Garnelenring
Soziale und ökologische Auswirkungen der industriellen Shrimpszucht in Zentralamerika
Dokumentarfilm BRD 2005
Ein Film des Zwischenzeit e.V. aus Münster.
Montag, 26.11. 19:00 Uhr, Gießer Straße 16
Der globale Supermarkt zerstört Mangrovenwälder, Artenvielfalt und Lebensgrundlagen. In den letzten Jahren haben sich Garnelen von einer teuren Delikatesse zu einem beliebten und erschwinglichen Nahrungsmittel gewandelt. In Deutschland hat jede Person 2003 durchschnittlich 1,4 kg der Tiere verspeist. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, woher die Garnelen kommen und auf wessen Kosten die Tiere produziert und exportiert werden. Wüssten sie es, könnte ihnen glatt der Appetit vergehen.
Die Filmdokumentation zeigt die gravierenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der industriellen Shrimpszucht und berichtet von den Widerständen vor Ort. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung in Honduras und Guatemala. Zudem wird der Einfluss des Verhaltens von Konsumenten und Firmen in Deutschland auf die Shrimpszucht im Trikont dargesetellt. In dem Film kommen Betroffene und Organisationen sowie PolitikerInnen und Unternehmerverbände zu Wort.
(20.11.) abolishing the borders from below
Infoveranstaltung mit passenden Filmen am Dienstag, 20.11. ab 19:00
Drei Menschen von dem Kollektiv und Zeitungsprojekt “abolishing the borders from below” berichten über ihre Arbeit und geben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten der anarchistischen Bewegungen in Osteuropa.
Für mehr Infos: http://www.abb.hardcore.lt
(11.11.) “Saving Iceland”
Vortrag mit Film und Vokü am Sonntag 11.11. 18:00
AktivistInnen der Kampagne und Graswurzelorganisation “saving iceland” berichten über den globalen Kampf der letzten Jahre gegen die umweltzerstörende Schwerindustrie, insbesondere gegen die Aluminiumproduktion und Staudammprojekte in Island. Außerdem wird das internationale Protestcamp im Sommer 2008 vorgestellt.
Veranstaltungen im November
Auch im November gibt es einige Veranstaltungen in der Libelle, neben den regulären Dienstagsveranstaltungen zu Graffiti, Buchstabensuppe, Abolishing the Borders from Below und zapatistischer Kaffeekooperative, spielen noch die “Drei auf dem Holzweg” live auf (16.11.) und die Saving Iceland-Infotour macht am 11.11. Station in der Libelle.
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“Tierra y Libertad” kehrt zurück
Die neue “Tierra y Libertad” #61 - die Zeitschrift zur Solidarität mit dem zapatistischen Aufstand in Chiapas/Mexiko - erscheint in diesen Tagen! Eine Arbeitsgruppe des YA-BASTA-NETZ setzt damit die redaktionelle Arbeit des Café Libertad-Kollektivs fort, das 2006 die Erstellung der Zeitung aus Zeitgründen einstellen mußte.
Liberterz 2003 - 2006
Das Liberterz ist ein beinahe jährlich stattfindendes Event, das von verschiedenen libertären Projekte und Gruppen organisiert wurde.
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Feierabend! 27 ist draußen!
Unter dem motto “ID.ENT.I.FIZIERT” ist nun die 27. Ausgabe des libertären Heftes aus Leipzig erschienen. Im September 2007 konnte der Feierabend! außerdem sein fünfjähriges Bestehen feiern.
Inhalt:
- Experiment selbstverwaltetes Fahrradwerk
- Revolution-Girl-Style now! - Interview mit Ladyfest-Organisatorinnen
- NazisNixHier (Antifa heißt…??, Die Verkürzung des Gegenstands, Fest der Völker/Jena, Bon Courage e.V. in Borna)
- Gustav Landauer: Freiheit durch Solidarität
- Ein Plädoyer für die Bildung wider die Herrschaft
- die Geschchte des §129a und die aktuelle Repression
- Von Datenbanken und trojanischen Gäulen
- Kolumne: Des Demonstranten neue Kleider
- Denksport, Schach und vieles mehr
Infobude G16 öffnet ihre Pforten!
Am Montag, den 5.11. öffnet zum ersten Mal die Infobude im Projekt G16 in der Gießerstraße 16. Montags und Donnerstags von 15 bis 19 bzw. 20 Uhr sind nun die Infobude-Leute ansprechbar. Die “Infobude” soll schrittweise eingerichtet werden - hier können und sollen Interessierte sich gerne einbringen. Im Vordergrund stehen derzeit vor allem die wöchentlichen Veranstaltungen.
