Planet Erde: 100 Millionen Jahre Zukunft

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Eine Besiedelung anderer Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wird leider eine Sciencefictionillusion bleiben! Darum ist die naturwissenschaftliche Erkenntnis besonders wichtig für die Menschheit, dass die physikalischen Bedingungen hier auf unserem Planeten noch mindestens 100 Millionen! Jahre lang stabil bleiben werden, dass menschliches Leben auf der Erde für so lange Zeit weiter möglich bleibt. Philosophiere mit über die Zukunft der Menschheit und erlebe eine LIVE!-Schaltung ins Zentrum der Erde.

am Montag, 30. Mai 2016, 20:01

Thematische VoKü: VisaWie? – Gegen diskriminierende Visaverfahren – am 31.10. in der Libelle

“VisaWie? – Gegen diskriminierende Visaverfahren” ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, die sich gegen die deutsche und europäische Visavergabepraxis empören. Die Initiative fordert ein faires und transparentes Visaverfahren für alle Menschen, die nach Deutschland kommen möchten und die Abschaffung des Kriteriums der “Rückkehrbereitschaft” als Vorraussetzung zur Erteilung eines nationalen Visums. Im Anschluss an die VoKü am 31.10. wird die Initiative sich und ihre Arbeit vorstellen. Essen gibt’s wie immer ab 20 Uhr.

Was tun gegen Syriza-Verrat und EU-Diktat?

28.10 19 Uhr

Wir von REVOLUTION laden euch am 28.10 um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über die Klassenkämpfe in Griechenland mit anschließender Diskussion ein. Über zahlreiches kommen würden wir uns sehr freuen

 

Politischer Reisebericht von Georg Ismael (Gruppe ArbeiterInnenmacht und Revolution)

 

Vom Hoffnungsträger der europäischen ArbeiterInnenklasse mutierten Tsipras und Syriza zum Erfüllungsgehilfen des deutschen und europäischen Imperialismus. Das Oxi (Nein) beim Referendum über die EU-Sparprogramme wurde mit Füßen getreten.

Der Ausgang der Wahlen ist eine Niederlage für die ArbeiterInnenklasse, die Jugend, die Unterdrückten – nicht nur in Griechenland. Was bedeutet er für die Lage in Land, was für Angriffe und die Diktate von IWF und EU? Warum konnten die Kräfte links von Syriza keine Alternative für die ArbeiterInnenklasse bieten? Welche Partei, welches Programm sind notwendig – und welche Aufgaben stellen sich für uns im Herzen der Bestie, im Land des deutschen Imperialismus?

 

VoKü mit englischem Essen (vegan) + Buchvorstellung und Diskussion: “Die Lage der arbeitenden Klasse in England” (Engels)

Es gibt am Sonnabend lecker veganes Essen nach englischer Art – Burger und Kartoffelspalten, Bier und gute Laune!
Ein junger Mann aus begütertem Hause reiste in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts nach England, um “das Handwerk” eines Fabrikanten zu erlernen. Hier traf er auf Menschen, die er aus Deutschland nicht kannte – das moderne Industrieproletariat. Deren Lebensumstände empörten ihn zutiefst. Er beschrieb sie in einem Buch und nahm politisch ihre Partei. Es werden Auszüge aus der “Lage der arbeitenden Klasse” gelesen und untersucht, was diese Schrift uns heute noch zu sagen. Wir freuen uns als Referenten Helmut-Alexander Kalex begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf die Diskussion mit euch zusammen!
-das attac Vokü Team-

Film und VoKü: Debtocracy, veganes Gyros und Tzaziki

Am kommenden Sonnabend, 18.07.  gibt’s zusätzlich zu unserer VoKü mal wieder Kino. Die Schulden sind noch immer nicht gestrichen, die Banken und Versicherungen befinden sich noch immer in privater Hand und die deutschen Medien sind voll von Hass, Häme und falschen Behauptungen über Griechenlands Schulden. Anlässlich der aktuellen Entwicklungen und des anhaltenden Griechenlandbashings zeigen wir den Film “Debtocracy” (GR 2011). In Griechenland gibt es seit 2010 immer wieder gewaltige Massendemonstrationen gegen das Spardiktat der Troika aus IWF, EU Kommission und EZB. Während die Reichen ihre Gelder ins Ausland bringen, findet ein Verarmungsprozess der Mehrheit der Bevölkerung statt. Der agitatorische Dokumentarfilm von Katerina Kitidi und Ari Chatzistefanou fragt nach den Hintergründen der Verschuldungspolitik, benennt Profitierende und zeichnet am Beispiel Ecuadors einen Weg vor. Es gibt u.a. lecker veganes Gyros mit griechischem Salat und Tzatziki. Essen gibt’s ab 20 Uhr wie immer gegen Spende. Kommt rum! ;)

Als Gewerkschaftshäuser brannten…

Zur nächsten VoKü am Sa. 25.04.  in der Libelle zeigt attac Leipzig den Film “Lauffeuer”. Im Vorfeld des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, ist es angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa wichtig daran zu erinnern, dass es noch nicht so lange her ist, dass auch hier Gewerkschaftshäuser brannten. Am 9. März 1933 stürmte die SA das Leipziger Volkshaus, verwüstete und plünderte es. Der Überfall war nicht der erste Angriff auf das Haus. Schon einmal, im Jahre 1920, hatten sich Rechtsradikale das Volkshaus als Ziel genommen. Damals wurde es durch Beschuss und Brandstiftung total zerstört. Am 2. Mai 1933 wurden zwischen 10 und 11 Uhr sämtliche Volks- und Gewerkschaftshäuser in Deutschland besetzt und Vertrauensmänner der NSDAP als kommissarische Leiter eingesetzt.

Es ist einerseits wichtig immer wieder an Vergangenes und die Gräuel des Nationalsozialismus zu erinnern und wie sich dieses faschistische System etablieren konnte. Gleichzeitig muss man aus den Erfahrungen der Geschichte Lehren für die Gegenwart und die Zukunft ziehen. Der Nationalsozialismus ist auch damals nicht vom Himmel gefallen. Ihm gingen die Propagierung von Feindbildern und Sündenböcken voraus. Der Mutterboden des Faschismus und der faschistischen Parteien ist damals wie heute der Kapitalismus. Mit Erschrecken müssen wir heute in Europa feststellen, dass alte Feindbilder neu aufgelegt und Menschen als Sündenböcke missbraucht werden um Machtinteressen zu rechtfertigen.

Der Film: Lauffeuer (2015): Ein Film von Ulrich Heyden, Marco Benson und leftvision über die Brandangriffe auf das Gewerkschaftshaus in Odessa zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges, die Rolle von Ultranationalen, der Polizei und Politik im post-sowjetischen Raum. Der Film ist eine Dokumentation über ein Schlüsselereignis des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Stadt die dadurch zerrissen wurde.
Ab ca. 20 Uhr gibt es Essen und im Anschluss zeigen wir den Film. Ihr seid herzlich dazu eingeladen!

Libelle Lesungen in dieser Woche

In dieser Woche gibt’s in der Libelle Lesungen und Buchvorstellungen organisiert vom Feierabend! und von attac. Kommt vorbei, lauscht und diskutiert mit uns und unseren Gästen. Hier die Daten:

* Freitag, 13.03.2015, 20 Uhr:
szenische Lesung: von morgen über gestern zu heute. Ein Rückblick aus dem Jahre 2068
libertäres Heft Feierabend!
Wir schreiben das Jahr 2068 und leben in Anarchie. Es gibt weder Nationen, Grenzen und Kriege, noch Nazis oder Flüchtlinge. Der Kapitalismus ist weltweit überwunden, die Menschen leben im solidarischen Miteinander und die Landschaften blühen grüner denn je. Protestbewegungen gegen Studiengebühren und HartzIV sind jungen Menschen heute nur noch aus Erzählungen bekannt – Demos zum ersten Mai sind schlichtweg überflüssig geworden.
Doch Geschichte darf nicht vergessen werden! Denn wichtig ist, was Gestern war, um im Heute das bessere Morgen zu erhalten. Daher lassen wir hier lokale und globale Ereignisse und Debatten Anfang der 2000er Jahre anhand von Fragmenten des Leipziger libertären Heftes Feierabend! Revue passieren.

* Samstag, 14.03. um 21 Uhr (davor ab 20 Uhr: Vokü)
Buchvorstellung: „Alles verändert sich, wenn wir es verändern.“ Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten (1979-2014)
Bernd Löffler/Karl Meyerbeer; GWR
In der Offenen Arbeit Erfurt haben sich in der DDR Menschen zusammengeschlossen, die mit viel persönlichem Einsatz gegen die Herrschaft der SED eingetreten sind. Allerdings mussten sie feststellen, dass viele der im Umbruch angestoßenen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse 1990 ihr vorläufiges Ende fanden.
Mehr als 20 Jahre später greift die vorliegende Veröffentlichung die offenen Fragen auf: Was bedeutet Offene Arbeit im Wandel der Zeiten? Was ist von den Zielen und Ideen der Friedens- und Umweltgruppen in der DDR geblieben? Welche Wege sind unter den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu gehen, um diese Ziele und Ideen weiterzuverfolgen?

* Sonntag, 15.03. um 20 Uhr :
Lesung und Buchpremiere: Märchen aus der Unterschicht, Torsten Siekierka (Berlin)
Der Autor stellt sein neues Buch vor und liest Kurzgeschichten über Lebens-Szenarien von Menschen, die von der Gesellschaft ausgegrenzt sind. Menschen, die entweder obdach,- arbeitslos oder auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind.

“Depression ist wie Krieg, den man mit sich selber führt. Sorgt ein-zwei Tage für ein ordentliches Spektakel, um danach nur wieder als Randnotiz wahrgenommen zu werden. Krieg ist eben auch nicht mehr das, was es mal war.” Gott

* Außerdem wird es am Samstag, 14.03. von 12-17 Uhr in der Innenstadt verschiedene Pavillons geben. “Leipzig liest – Leviten”: attac Leipzig stellt zur Buchmesse politische Literatur vor: “Informiert Euch! Empört Euch! Engagiert Euch!” – Doch zuallererst: Setzt Euch und hört zu. In drei Pavillons mitten in der Stadt lesen wir öffentlich aus aktuellen politischen Büchern und regen zum Disput an. Wir lesen unter anderem aus: Günter Wallraff – Die Lastenträger, Bischoff / Mueller – Picketty Kurz und kritisch, Ingo Schulze – Unsere schönen neuen Kleider, Jean Ziegler – Wie kommt der Hunger in die Welt, Stephan Hessel – Empört Euch! / Engagiert Euch! und einigen mehr…
Besucht uns, nehmt Platz, lauscht und diskutiert mit uns.

Orte:
* Pavillon Petersstraße/Markt Petersstraße/Markt.
* Pavillon Grimmaische Str./Augustusplatz Grimmaische Str./Augustusplatz.
* Pavillon Wilhelm-Leuschner-Platz | S-Bahn-Station Wilhelm-Leuschner-Platz.

Politischer Suppentopf des AK Landwirtschaft am 21. Februar

 

Unser Arbeitskreis lädt ganz herzlich ein. Besonders alle, die sich eine andere Landwirtschaft ohne Massentierhaltung wünschen. Denn  die haben wir satt! Wir wollen uns treffen, kennenlernen, uns austauschen, diskutieren, vernetzen, etwas gemeinsam kochen und essen und noch etwas über den Boden, auf dem unsere Lebensmittel wachsen, lernen. Beginnen werden wir 16.00 Uhr  und das Essen gibt es dann ab 19.00 Uhr mit Vokü. Es wird für alle genug geben.

Wir freuen uns euch zu sehen

Euer Arbeitskreis Landwirtschaft

LIBELLE vor dem Neuanfang!? Es geht weiter! Aber das Projekt braucht Dich!

Seit 12 Jahren lebt die “Libelle” als politischer und emanzipatorischer Freiraum in der Kolonnadenstraße, bewusst in der Nähe der Innenstadt. Vielleicht aber nicht mehr lange, denn die Gruppen und Menschen, die den etwas anderen Stadtteilladen am Leben halten, können das in Zukunft allein nicht mehr leisten.

Der Laden bietet viele Möglichkeiten: Vokü, Kino, Veranstaltungen, Bibliothek, Cafe, Büro – als Ort für Gruppentreffen oder einfach zum Rumhängen. Aber in den letzten Jahren ist der Pool an Menschen, die sich für den Laden engagieren, immer weiter zusammen geschmolzen, sodass nun die kritische Masse für die dringend notwendige Restrukturierung und Neuorganisation fehlt.

Deshalb: Melde Dich, wenn Du mit anderen oder allein Lust hast den Raum mitzugestalten. Das ist Deine, das ist Eure Chance! Das nächste Treffen zur Neuorganisation:

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Mahnwache für die Opfer des NS-Regimes

Im Jahr 1938, brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine, in der Weltgeschichte beispiellose, Verfolgung und Vernichtung von Mitbürger_innen aufgrund ihrer Abstammung, oder politischen Gesinnung. Heute werden erneut Schuldzuweisungen laut und leider oft unbedacht an Stammtischen wiederholt, wonach „die Anderen“ für die soziale Schieflage in der Bundesrepublik Schuld trügen. Vergessen wir nie, wohin dies führte: zu millionenfacher Verfolgung, Entrechtung und der systematischen Ermordung von Juden, Sinti und Roma, politisch und konfessionell Verfolgten, Homosexuellen, sowie körperlich und geistig Behinderten.
Deshalb setzen wir jedes Jahr am 9. November ein Zeichen und gedenken Paul Arthur Holke, der im Widerstand gegen das NS-Regime sein Leben ließ. Falls auch Ihr den Opfern der Nazi Diktatur ein würdiges Gedenken verschaffen wollt, laden wir euch recht herzlich ein an unserer Mahnwache, am Stolperstein von Paul Arthur Holke, in der Zentralstraße 11 teilzunehmen.

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