Libelle Lesungen in dieser Woche

In dieser Woche gibt’s in der Libelle Lesungen und Buchvorstellungen organisiert vom Feierabend! und von attac. Kommt vorbei, lauscht und diskutiert mit uns und unseren Gästen. Hier die Daten:

* Freitag, 13.03.2015, 20 Uhr:
szenische Lesung: von morgen über gestern zu heute. Ein Rückblick aus dem Jahre 2068
libertäres Heft Feierabend!
Wir schreiben das Jahr 2068 und leben in Anarchie. Es gibt weder Nationen, Grenzen und Kriege, noch Nazis oder Flüchtlinge. Der Kapitalismus ist weltweit überwunden, die Menschen leben im solidarischen Miteinander und die Landschaften blühen grüner denn je. Protestbewegungen gegen Studiengebühren und HartzIV sind jungen Menschen heute nur noch aus Erzählungen bekannt – Demos zum ersten Mai sind schlichtweg überflüssig geworden.
Doch Geschichte darf nicht vergessen werden! Denn wichtig ist, was Gestern war, um im Heute das bessere Morgen zu erhalten. Daher lassen wir hier lokale und globale Ereignisse und Debatten Anfang der 2000er Jahre anhand von Fragmenten des Leipziger libertären Heftes Feierabend! Revue passieren.

* Samstag, 14.03. um 21 Uhr (davor ab 20 Uhr: Vokü)
Buchvorstellung: „Alles verändert sich, wenn wir es verändern.“ Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten (1979-2014)
Bernd Löffler/Karl Meyerbeer; GWR
In der Offenen Arbeit Erfurt haben sich in der DDR Menschen zusammengeschlossen, die mit viel persönlichem Einsatz gegen die Herrschaft der SED eingetreten sind. Allerdings mussten sie feststellen, dass viele der im Umbruch angestoßenen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse 1990 ihr vorläufiges Ende fanden.
Mehr als 20 Jahre später greift die vorliegende Veröffentlichung die offenen Fragen auf: Was bedeutet Offene Arbeit im Wandel der Zeiten? Was ist von den Zielen und Ideen der Friedens- und Umweltgruppen in der DDR geblieben? Welche Wege sind unter den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu gehen, um diese Ziele und Ideen weiterzuverfolgen?

* Sonntag, 15.03. um 20 Uhr :
Lesung und Buchpremiere: Märchen aus der Unterschicht, Torsten Siekierka (Berlin)
Der Autor stellt sein neues Buch vor und liest Kurzgeschichten über Lebens-Szenarien von Menschen, die von der Gesellschaft ausgegrenzt sind. Menschen, die entweder obdach,- arbeitslos oder auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind.

“Depression ist wie Krieg, den man mit sich selber führt. Sorgt ein-zwei Tage für ein ordentliches Spektakel, um danach nur wieder als Randnotiz wahrgenommen zu werden. Krieg ist eben auch nicht mehr das, was es mal war.” Gott

* Außerdem wird es am Samstag, 14.03. von 12-17 Uhr in der Innenstadt verschiedene Pavillons geben. “Leipzig liest – Leviten”: attac Leipzig stellt zur Buchmesse politische Literatur vor: “Informiert Euch! Empört Euch! Engagiert Euch!” – Doch zuallererst: Setzt Euch und hört zu. In drei Pavillons mitten in der Stadt lesen wir öffentlich aus aktuellen politischen Büchern und regen zum Disput an. Wir lesen unter anderem aus: Günter Wallraff – Die Lastenträger, Bischoff / Mueller – Picketty Kurz und kritisch, Ingo Schulze – Unsere schönen neuen Kleider, Jean Ziegler – Wie kommt der Hunger in die Welt, Stephan Hessel – Empört Euch! / Engagiert Euch! und einigen mehr…
Besucht uns, nehmt Platz, lauscht und diskutiert mit uns.

Orte:
* Pavillon Petersstraße/Markt Petersstraße/Markt.
* Pavillon Grimmaische Str./Augustusplatz Grimmaische Str./Augustusplatz.
* Pavillon Wilhelm-Leuschner-Platz | S-Bahn-Station Wilhelm-Leuschner-Platz.

Politischer Suppentopf des AK Landwirtschaft am 21. Februar

 

Unser Arbeitskreis lädt ganz herzlich ein. Besonders alle, die sich eine andere Landwirtschaft ohne Massentierhaltung wünschen. Denn  die haben wir satt! Wir wollen uns treffen, kennenlernen, uns austauschen, diskutieren, vernetzen, etwas gemeinsam kochen und essen und noch etwas über den Boden, auf dem unsere Lebensmittel wachsen, lernen. Beginnen werden wir 16.00 Uhr  und das Essen gibt es dann ab 19.00 Uhr mit Vokü. Es wird für alle genug geben.

Wir freuen uns euch zu sehen

Euer Arbeitskreis Landwirtschaft

LIBELLE vor dem Neuanfang!? Es geht weiter! Aber das Projekt braucht Dich!

Seit 12 Jahren lebt die “Libelle” als politischer und emanzipatorischer Freiraum in der Kolonnadenstraße, bewusst in der Nähe der Innenstadt. Vielleicht aber nicht mehr lange, denn die Gruppen und Menschen, die den etwas anderen Stadtteilladen am Leben halten, können das in Zukunft allein nicht mehr leisten.

Der Laden bietet viele Möglichkeiten: Vokü, Kino, Veranstaltungen, Bibliothek, Cafe, Büro – als Ort für Gruppentreffen oder einfach zum Rumhängen. Aber in den letzten Jahren ist der Pool an Menschen, die sich für den Laden engagieren, immer weiter zusammen geschmolzen, sodass nun die kritische Masse für die dringend notwendige Restrukturierung und Neuorganisation fehlt.

Deshalb: Melde Dich, wenn Du mit anderen oder allein Lust hast den Raum mitzugestalten. Das ist Deine, das ist Eure Chance! Das nächste Treffen zur Neuorganisation:

Den ganzen Beitrag lesen

Mahnwache für die Opfer des NS-Regimes

Im Jahr 1938, brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine, in der Weltgeschichte beispiellose, Verfolgung und Vernichtung von Mitbürger_innen aufgrund ihrer Abstammung, oder politischen Gesinnung. Heute werden erneut Schuldzuweisungen laut und leider oft unbedacht an Stammtischen wiederholt, wonach „die Anderen“ für die soziale Schieflage in der Bundesrepublik Schuld trügen. Vergessen wir nie, wohin dies führte: zu millionenfacher Verfolgung, Entrechtung und der systematischen Ermordung von Juden, Sinti und Roma, politisch und konfessionell Verfolgten, Homosexuellen, sowie körperlich und geistig Behinderten.
Deshalb setzen wir jedes Jahr am 9. November ein Zeichen und gedenken Paul Arthur Holke, der im Widerstand gegen das NS-Regime sein Leben ließ. Falls auch Ihr den Opfern der Nazi Diktatur ein würdiges Gedenken verschaffen wollt, laden wir euch recht herzlich ein an unserer Mahnwache, am Stolperstein von Paul Arthur Holke, in der Zentralstraße 11 teilzunehmen.

Vegan Brunch im Herbst!

Am Sonntag, den 19. Oktober ist es wieder soweit – in der Libelle wird vegan geschlemmt, was die Hosenbünde halten! Von 12 bis 16 Uhr dürft Ihr Euch die schmackhaftesten Leckereien einverleiben, gern auch selber etwas mitbringen. Bis Sonntag!

 

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Vortragsreihe der ASJ im Herbst

Die Anarchosyndikalistische Jugend Leipzig lädt euch herzlich zu ihrer Vortragsreihe für den Herbst ein. Es geht, wie könnte es anders sein, mal wieder um den Anarchismus. Die Vorträge sind jeweils freitags um 20 Uhr in der Libelle. Los gehts am 24.10. mit “Anarchistischer Feminismus”.
Alle Termine findet ihr hier auf unserem Blog ( -> Termine) oder bei Facebook

12.12.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Die Uni organisieren

Kapitalistische Verhältnisse machen auch vor der Uni nicht halt. Genauso wie Bildung zur Ware wird, sind Professoren*innen und auch viele Studierenden
lohnabhängige Arbeiter*innen. Die FAU Halle spricht über das Organisieren an der Uni generell und stellt die Kampagne der FAU Betriebsgruppe an der Universität Halle vor.

http://fauhalle.blogsport.de/

05.12.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ Organisierung im Niedriglohnsektor am Beispiel der Industrial Workers of the World (IWW)

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB
nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein.
Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu
organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW in den USA, aber auch in der BRD, die wir mit Euch an konkreten Beispiel diskutieren möchten. Außerdem geht es ebenfalls um die Möglichkeiten und Schwierigkeiten gewerkschaftlicher Organisierung und die aktuelle Klassenzusammensetzung.

http://www.wobblies.de/

28.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Einführung Anarcho-Syndikalismus

Syndika.. Was? Syndikalismus ist ein dem Spanischen entlehntes Wort und heißt schlicht “gewerkschaftlich”. Der Anarcho-Syndikalismus versucht die Überwindung
des Kapitalismus und die Errichtung einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit absoluter perönlicher Freiheit und politischer, sozialer und wirtschaftlicher Gleichheit mit Hilfe basisdemokratischer Gewerkschaften zu erreichen. Er stellt eine der ältesten und erfolgreichsten Strömungen des Anarchismus dar.Wir stellen euch diese Ideen und die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus in unserem Vortrag vor.

21.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Workshop: Einführung in “Das Kapital”

Man muss kein Marxist sein, um einzugestehen: Die Kapitalismusanalyse von Karl Marx im Kapital ist für eine Erklärung der weltweiten wirtschaftlichen und sozialen
Dynamiken seit der Industrialisierung bis heute bereichernd bis unverzichtbar. Der Workshop gibt einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werkes, in die Kerninhalte und deren politische Relevanz und soll den Einstieg in die weitere Lektüre erleichtern. (Autodidaktische Initiative)

http://adi-leipzig.net/

14.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Das Vermächtnis des B. Traven

Romane wie „Das Totenschiff“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“, verfasst unter dem Pseudonym B. Traven
erreichten einst Millionenauflagen. Ihre Brisanz liegt in der Beschreibung der Lebensverhältnisse der Armen im Mexiko des 20. Jahrhunderts. Seine Werke spiegeln das Leben der unterstenSchichten wieder. Voran das der Indigenas, deren unvorstellbare Leiden er im Caoba-Zyklus verewigt hat. Aus seiner Abneigung gegen dem Kapitalismus, Staat und Autoritäten überhaupt macht er keinen Hehl. Im Vortrag werden die Person hinter “B. Traven” und ihre Werke vorgestellt.

07.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: George Orwell

George Orwell (“Farm der Tiere” und “1984″) war trotz seiner radikalen Kritik des realen Sozialismus, selber Sozialist. Als der spanische Bürgerkrieg
ausbrach, beschloss der ehemalige Kollonialpolizist, sich den Antifaschisten gegen Franco anzuschließen. Über seine Erlebnisse berichtet er in “Hommage
to Catalonia”. Doch in dem Krieg in dem er denkt Gut undBöse so leicht unterscheiden zu können gerät Orwell bald selber in die politischen Grabenkämpfe zwischen Anarchisten und den von Stalin unterstützten Kommunisten.

31.10.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Zivilgesellschaft und Radikale Linke

Thomas, Doktorand an der Uni Halle, diskutiert mit Euch den Begriff der “Zivil bzw. Bürgergesellschaft”. Was verbirgt sich als politisches Konzept hinter diesem Begriff und weshalb sollte sich eine radikale Linke nicht darauf einlassen?

24.10.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Anarchistischer Feminismus

Ist das nicht doppelt gemoppelt? So salopp diese Frage auch ist, sie steht häufig im Kern der Kritik anarchistisch-feministischer Positionen. Warum sollte einer Theorie und Praxis, die die Emanzipation aller Menschen anstrebt, um eine Theorie und Praxis erweitert werden, die die Emanzipation von „nur“ Frauen will? Um diese Frage zu beantworten, gibt der Vortrag eine Einführung
in anarchistische feministische Ideen, das Wirken von Frauen in der anarchistischen Bewegung, die Reaktionen männlicher Genossen auf diese Frauen und ihre Stellung in anarchistischen Klassikern. Der Abend kann gerne durch eure eigenen Erfahrungen in anarchistischen oder emanzipatorischen Kreisen erweitert werden!

Sonntag, 21.09. von 12 – 16 Uhr!

Wie immer sind mitgebrachte Speisen gern gesehen!

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Sin Patron – arbeiten ohne Chef

Argentiniens instandbesetzte Betriebe in Belegschaftskontrolle

Als Argentiniens Wirtschaft 2001 zusammenbrach, kam es zwar nur beinahe zur
Revolution, aber Tausende Werktätige lernten, Betriebe unter eigener
Kontrolle weiterzuführen. Heute gibt es mehrere hundert solcher Betriebe
in Argentinien, zum Teil von der Regierung kooptiert, zum anderen Teil aber
weiterhin im Aufstand – wie die Keramikfabrik FaSinPat (Zanón), in der
nach wie vor alle den gleichen Lohn bekommen und alle die gleiche Stimme in
der Vollversammlung haben, der höchsten Autorität im Werk.

Im Buch, im Original herausgegeben von einem Verlagskollektiv aus Buenos
Aires, gibt es die Geschichten von 10 derartigen Instandbesetzungen, die in
Argentinien „recuperación” heißen: Wiederinbetriebnahme, aber auch
Genesung. Von Aneignung ist meist gar nicht die Rede – die Betriebe
gehören sowieso dem Volk. Und konsequenterweise versorgen viele fábricas
recuperadas ihre Nachbarschaft mit speziellen öffentlichen Diensten wie
Volksschulen und Benefizveranstaltungen.

Vorgestellt wird das Buch von Daniel Kulla, der es übersetzt,
aktualisiert und mit Praxisanregungen angereichert hat.

Sommerbrunch!

Es gibt Ihn wieder, den Vegan Brunch am dritten Sonntag in der Libelle!

Genau gesagt, am 20. Juli von 12 – 16 Uhr!

 

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Speisen mitbringen ist wie immer gern gesehen! :)

Vegan Brunch im Mai!

Am 18. Mai ist es wieder soweit – in der Libelle wird vegan geschlemmt, was die Hosenbünde halten! Von 12 bis 16 Uhr dürft Ihr Euch die schmackhaftesten Leckereien einverleiben, gern auch selber etwas mitbringen. Bis Sonntag!

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